Verpflichtende Teilnahme (mit vollem Kostenersatz)

Wird die/der Bedienstete von der jeweiligen Führungskraft verpflichtet, an einer externen Veranstaltung teilzunehmen, übernimmt die Landesverwaltung die Bezahlung der Teilnahmegebühren sowie der zusätzlich anfallenden Kosten lt. Bestimmungen der geltenden Außendienstverordnung (Bereichsübergreifender Kollektivvertrag vom 9. April 2008).

Die Verpflichtung zur Teilnahme ist im dafür vorgesehenen Ansuchen von der zuständigen Führungskraft ausreichend zu begründen, dh. die Begründung soll den Aufwand der Landesverwaltung für die verpflichtende Teilnahme rechtfertigen.

Die Begründung zur verpflichtenden Teilnahme wird von der zuständigen Organisationseinheit sachlich und inhaltlich überprüft. Die/Der Antragsteller/in wird über die Auswertung des Antrages rechtzeitig informiert.

Die Verpflichtung wird von der zuständigen Führungskraft befürwortet:

  • für Veranstaltungen, die in Südtirol stattfinden, durch die/den zuständige/n Amtsdirektor/in;
  • für Veranstaltungen, die auf nationaler Ebene, jedoch außerhalb Südtirols stattfinden, durch die/den zuständige/n Abteilungsdirektor/in,
  • für Veranstaltungen, die im Ausland stattfinden, durch die/den zuständige/n Landesrätin/Landesrat.

Für diese Art der Antragsstellung gilt die Bestimmung des Art. 95, Absatz 6 des Bereichsübergreifenden Kollektivvertrages vom 12.02.2008: Verpflichtungserklärung bei einem Kostenaufwand für die Verwaltung von mehr als 4.000,00 Euro.

Rechtsquelle:

Art. 95, Absatz 6 des Bereichsübergreifenden Kollektivvertrages vom 12.02.2008 legt fest, dass: "Falls die Aus- und Weiterbildungstätigkeit für die Verwaltung einen geschätzten Kostenaufwand von mehr als 4.000,00.- Euro pro Kalenderjahr mit sich bringt, kann die Teilnahme an denselben von der Verpflichtung des Personals abhängig gemacht werden, sich für eine gewisse Frist an die Verwaltung zu binden, wobei die geschätzten Gesamtkosten der entsprechenden Aus- und Weiterbildungstätigkeit berücksichtigt werden. Die Bindefrist darf drei Jahre nicht überschreiten. Falls sie nicht eingehalten wird, ist das Personal verpflichtet, der Verwaltung eine Ersatzentschädigung im Verhältnis zur nicht eingehaltenen Bindefrist sowie zu den von der Verwaltung für die entsprechende Fortbildung getragenen Gesamtkosten zu zahlen. Die Bindefrist und die für die Nichteinhaltung derselben für die Verwaltung vorgesehene Ersatzentschädigung werden im Vorhinein zwischen der Verwaltung und dem betroffenen Personal vereinbart."

 

Vorgangsweise:

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, das Ansuchen online auszufüllen oder findet die Weiterbildungsveranstaltung im Ausland statt, steht folgendes Formular zur Verfügung.

Hier gelangen Sie zum Online-Ansuchen für die Teilnahme an externen Weiterbildungskursen.

Erweist sich die freiwillige Teilnahme im besonderen Interesse der Verwaltung, übernimmt die Landesverwaltung die Hälfte der Teilnahmegebühr und die/der Bedienstete kann bis zu 20 Arbeitstage pro Jahr einen bezahlten Sonderurlaub beanspruchen. Der bezahlte Sonderurlaub wird vom Direktor der Personalabteilung oder von den beauftragten Amtsdirektoren/innen der Abteilung Personal gewährt und benötigt vorab den Sichtvermerk des Amtes für Personalentwicklung. Das Ansuchen ist mittels Formular „Externe Weiterbildung - im besonderen Interesse der Verwaltung“ samt Programm der Veranstaltung mindestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung bei der zuständigen Organisationseinheit einzureichen.
Für diese Art der Antragsstellung gilt die Bestimmung des Art. 95, Absatz 6 des Bereichsübergreifenden Kollektivvertrages vom 12.02.2008: Verpflichtungserklärung bei einem Kostenaufwand für die Verwaltung von mehr als 4.000,00 Euro).

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Notwendige Dokumente

Ansuchen für freiwillige Teilnahme im besonderen Interesse der Verwaltung

Formular

Verpflichtungserklärung

Wenn die freiwillige Teilnahme im Interesse der Verwaltung ist, kann die/der Bedienstete bis zu 20 Arbeitstage pro Jahr bezahlten Sonderurlaub beanspruchen; die Verwaltung übernimmt keine weiteren Lasten. Dieser bezahlte Sonderurlaub wird von dem Direktor der Personalabteilung oder von den beauftragten Amtsdirektoren/innen der Abteilung Personal gewährt.

 

Notwendige Dokumente

Formular für die freiwillige Teilnahme im Interesse der Verwaltung

Formular

Erweist sich die freiwillige Teilnahme ausschließlichem im Interesse des Personals, wird die/der Bedienstete in den unbezahlten Sonderurlaub gemäß Art. 23 des BÜKV vom 29.07.1999 versetzt. Die Verwaltung übernimmt keine weiteren Spesen. Dieser unbezahlte Sonderurlaub wird vom Direktor der Personalabteilung oder von den beauftragten Amtsdirektoren/innen der Abteilung Personal gewährt.