Externe Weiterbildung (bei anderen Anbietern)

Dieser Bereich umfasst sämtliche Weiterbildungsmaßnahmen (wie Kurse, Seminare, Kongresse, Tagungen und Messen), welche im aktuellen Kurskalender nicht angeboten und von verschiedenen Veranstaltern im In- und Ausland organisiert und durchgeführt werden. Die Landesbedienstete können auf Antrag der jeweiligen Führungskraft an besagten Veranstaltungen teilnehmen.

Folglich allgemeine Informationen zur externen Weiterbildung und die wichtigsten Details zu den Teilnahmemöglichkeiten:

Allgemeines:

Die Teilnahme an der vorgesehenen Weiterbildungsveranstaltung wird von der zuständigen Führungskraft befürwortet:

  • für Veranstaltungen, die in Südtirol stattfinden, durch die/den zuständige/n Amtsdirektor/in;
  • für Veranstaltungen, die auf nationaler Ebene, jedoch außerhalb Südtirols stattfinden, durch die/den zuständige/n Abteilungsdirektor/in,
  • für Veranstaltungen, die im Ausland stattfinden, durch die/den zuständige/n Landesrätin/Landesrat.

 

Zahlungsmodalitäten:

Nachdem das Ansuchen positiv bewertet wurde, nimmt die/der Bedienstete die Anmeldung beim Veranstalter im In- oder Ausland eigenständig vor. Dabei ist wichtig mit dem Veranstalter abzuklären, ob die Teilnahmegebühr zwingend im Voraus zu bezahlen ist oder ob sie nach erfolgter Teilnahme bezahlt werden kann. Die abgeklärte Zahlungsmodalität wird mit der/dem jeweiligen Sachbearbeiter/in für externe Weiterbildung der eigenen Organisationseinheit besprochen.

Nach erfolgter Teilnahme sind folgende Unterlagen mittels E-Mail an die zuständige Organisationseinheit zu übermitteln:

  1. falls die Teilnahmegebühr im Voraus bezahlt wurde:
    • Überweisungsbestätigung der erfolgten Zahlung oder die "bezahlte" Rechnung bzw. Quittung, welche auf die/den Bedienstete/n ausgestellt ist
    • Teilnahmebestätigung

Die Rückerstattung der Teilnahmegebühr erfolgt ausschließlich über das Gehalt und wird auf dem Lohnstreifen als eigenes Element angeführt.

  1. falls die Teilnahmegebühr direkt von der zuständigen Organisationseinheit an den Veranstalter bezahlt wird:
    • Teilnahmebestätigung

Die vom Veranstalter ausgestellte Rechnung wird über das „Sistema di interscambio (SDI)“ mittels Ämterkodex (= Kodex des Empfängers) an die zuständige Organisationseinheit übermittelt. Die Rechnung ist aufgrund des Art. 10 des D.P.R. 633 vom 26.10.1972 und Art. 14, Abs. 10, L. 24.12.1993 Nr. 537 für sämtliche anerkannte Bildungseinrichtungen mehrwertssteuerbefreit und mit einer Stempelmarke von 2,00 Euro vorzusehen falls der Rechnungsbetrag 77,47 Euro übersteigt.

 

Verpflichtungserklärung:

Art. 95, Absatz 6 des Bereichsübergreifenden Kollektivvertrages vom 12.02.2008 legt fest, dass:

"Falls die Aus- und Weiterbildungstätigkeit für die Verwaltung einen geschätzten Kostenaufwand von mehr als 4.000,00.- Euro pro Kalenderjahr mit sich bringt, kann die Teilnahme an denselben von der Verpflichtung des Personals abhängig gemacht werden, sich für eine gewisse Frist an die Verwaltung zu binden, wobei die geschätzten Gesamtkosten der entsprechenden Aus- und Weiterbildungstätigkeit berücksichtigt werden. Die Bindefrist darf drei Jahre nicht überschreiten. Falls sie nicht eingehalten wird, ist das Personal verpflichtet, der Verwaltung eine Ersatzentschädigung im Verhältnis zur nicht eingehaltenen Bindefrist sowie zu den von der Verwaltung für die entsprechende Fortbildung getragenen Gesamtkosten zu zahlen. Die Bindefrist und die für die Nichteinhaltung derselben für die Verwaltung vorgesehene Ersatzentschädigung werden im Vorhinein zwischen der Verwaltung und dem betroffenen Personal vereinbart."

Wird die/der Bedienstete von der jeweiligen Führungskraft verpflichtet, an einer externen Veranstaltung im In- oder Ausland teilzunehmen, übernimmt die Landesverwaltung die Bezahlung der Teilnahmegebühren sowie der zusätzlich anfallenden Kosten laut Bestimmungen der geltenden Außendienstverordnung (Bereichsübergreifender Kollektivvertrag vom 9. April 2008).

Die Verpflichtung zur Teilnahme ist im dafür vorgesehenen Ansuchen von der zuständigen Führungskraft ausreichend zu begründen, dh. die Begründung soll den Aufwand der Landesverwaltung für die verpflichtende Teilnahme rechtfertigen.

Das Ansuchen, welches mindestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung einzureichen ist, wird von der zuständigen Organisationseinheit sachlich und inhaltlich überprüft und die/der Antragsteller/in wird über die Auswertung der Anfrage rechtzeitig informiert.

 

Vorgangsweise:

Das Ansuchen ist online über das Intranet-Portal zu stellen.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Anfrage online auszufüllen oder findet die Weiterbildungsveranstaltung im Ausland statt, steht folgendes Formular zur Verfügung.

Hier gelangen Sie zum Online-Ansuchen für die Teilnahme an externen Weiterbildungskursen.

Erweist sich die freiwillige Teilnahme an einer Aus- und Weiterbildungsveranstaltung im In- oder Ausland im besonderen Interesse der Verwaltung, übernimmt die Landesverwaltung die Hälfte der Teilnahmegebühr sowie der Außendienstspesen und die/der Bedienstete kann für bis zu 20 Arbeitstage pro Jahr einen bezahlten Sonderurlaub beanspruchen. Der bezahlte Sonderurlaub wird vom Direktor der Personalabteilung oder von den beauftragten Amtsdirektoren/innen der Abteilung Personal gewährt und benötigt vorab den Sichtvermerk des Amtes für Personalentwicklung. Das Ansuchen ist mittels Formular „Externe Weiterbildung - im besonderen Interesse der Verwaltung“ samt Programm der Veranstaltung mindestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung bei der zuständigen Organisationseinheit einzureichen.

Falls die Weiterbildungstätigkeit für die Landesverwaltung ein geschätzter Kostenaufwand von mehr als 4.000 Euro pro Kalenderjahr ausmacht, kann die Teilnahme an denselben von der Verpflichtung des Personals abhängig gemacht werden, sich für drei Jahre an die Verwaltung zu binden.

 

Siehe: Ansuchen für freiwillige Teilnahme im besonderen Interesse der Verwaltung

Erweist sich die freiwillige Teilnahme im Interesse der Verwaltung, kann die/der Bedienstete für bis zu 20 Arbeitstage pro Jahr einen bezahlten Sonderurlaub beanspruchen und die Landesverwaltung übernimmt keine weiteren Spesen. Der bezahlte Sonderurlaub wird vom Direktor der Personalabteilung oder von den beauftragten Amtsdirektoren/innen der Abteilung Personal gewährt und benötigt vorab den Sichtvermerk des Amtes für Personalentwicklung. Das Ansuchen ist mittels Formular „Externe Weiterbildung - im Interesse der Verwaltung“ samt Programm der Veranstaltung bei der zuständigen Organisationseinheit einzureichen.

 

Siehe: Ansuchen für freiwillige Teilnahme im Interesse der Verwaltung

Erweist sich die freiwillige Teilnahme an einer Aus- und Weiterbildungsveranstaltung im In- oder Ausland ausschließlichem im Interesse des Personals, wird die/der Bedienstete in den unbezahlten Sonderurlaub gemäß Art. 23 des BÜKV vom 29.07.1999 versetzt. Die Verwaltung übernimmt keine weiteren Spesen. Dieser unbezahlte Sonderurlaub wird vom Direktor der Personalabteilung oder von den beauftragten Amtsdirektoren/innen der Abteilung Personal gewährt.