Mutterschaftsurlaub (verpflichtende Arbeitsenthaltung)

Unter Mutterschaftsurlaub versteht man die verpflichtende Arbeitsenthaltung der Bediensteten.
Es wird das entsprechende staatliche Gesetz angewandt.

Zeiträume:

  • Entbindung am errechneten Geburtstermin: 2 Monate vor und 3 Monate nach der Entbindung;
  • Entbindung nach dem errechneten Geburtstermin: 2 Monate vor diesem Termin bis 3 Monate ab dem Tag der Geburt;
  • Entbindung vor dem errechneten Geburtstermin: 2 Monate vor und 3 Monate nach dem errechneten Geburtstermin;
  • Entbindung vor dem Beginn der obligatorischen Mutterschaft (Frühgeburt): ab Geburt des Kindes und 3 Monate ab dem errechneten Geburtstermin, d.h. also länger als 5 Monate und 1 Tag.
  • Flexibilisierung des Beginns: Reduzierung der Arbeitsenthaltung bis höchstens auf 1 Monat vor dem Geburtstermin, wobei die 3 Monate danach um den reduzierten Zeitraum verlängert werden. Dafür braucht es eine Bescheinigung des Facharztes/der Fachärztin der Sanitätseinheit oder eines konventionierten Frauenarztes/einer konventionierten Frauenärztin, aus der hervorgeht, dass durch die Fortsetzung der Arbeit im 8. Monat der Schwangerschaft für die Schwangere und das Ungeborene kein Gesundheitsrisiko besteht. Für Bedienstete, welche gewöhnlich oder regelmäßig 20 Stunden in der Woche ein Bildschirmgerät benützen (Unterbrechungen abgezogen), ist eine zusätzliche Visite beim zuständigen Arzt der Arbeitsmedizin erforderlich. Für Landeslehrpersonal nur wenn das Lehrfach in die Risikogruppe fällt. Die entsprechenden Bescheinigungen müssen im 7. Schwangerschaftsmonat ausgestellt werden. Die Flexibilisierung der obligatorischen Mutterschaft wird auf Antrag der Bediensteten sowie bei Krankheit von Amts wegen unterbrochen, und zwar auch dann, wenn die Krankheit nicht mit der Schwangerschaft zusammenhängt. Deshalb muss die Personalabteilung bei Abwesenheit wegen Krankheit (auch nur 1 Tag) unmittelbar in Kenntnis gesetzt werden;
  • vorzeitige verpflichtende Arbeitsenthaltung: laut Vorschrift des Sanitätsbetriebes.

Rechtliche und wirtschaftliche Behandlung:

Die angeführten Zeiträume der verpflichtenden Arbeitsenthaltung zählen in jeder Hinsicht als Dienst, und die Bedienstete hat Anrecht auf sämtliche Bezüge.

Mutterschaftsgeld

steht dem Personal mit befristetem Arbeitsvertrag auch außerhalb bzw. im Anschluss an das aufgelöste Arbeitsverhältnis zu; und zwar für den Zeitraum der verpflichtenden Arbeitsenthaltung im Ausmaß von 90% der letzten fixen und dauerhaften Besoldung. Der Zeitraum zählt nicht in rechtlicher Hinsicht. Es wird die geltende staatliche Regelung angewandt (Art. 24 und 57 des GvD 151/2001).

 

Notwendige Dokumente:

Bitte das Ansuchen an die Amtsadresse des zuständigen Amtes der Personalverwaltung schicken

  • Bescheinigung des Frauenarztes mit errechnetem Geburtstermin
  • Im Falle von Flexibilisierung des Mutterschaftsurlaubes: Bescheinigung des Facharztes/der Fachärztin, dass für die Schwangere und das Ungeborene kein Gesundheitsrisiko besteht und, wenn vorausgesetzt, zusätzliche Bescheinigung vom zuständigen Arzt der Arbeitsmedizin

Rechtsquellen

Ansprechpersonen

Verwaltung

Ruth Großgasteiger
Tel. +39 0471 412128 
E-Mail: ruth.grossgasteiger@provinz.bz.it

Amtsadresse: verwaltungspersonal@provinz.bz.it

Michela Tagliari
Tel. +39 0471 412129
E-Mail: Michela.Tagliari@provinz.bz.it

Amtsadresse: verwaltungspersonal@provinz.bz.it

    Schulpersonal

    Monika Masera
    Tel. +39 0471 412161
    E-Mail: monika.masera@provinz.bz.it

    Amtsadresse: schulpersonal@provinz.bz.it

    Marco Battistella
    Tel. +39  0471 412167
    E-Mail: marco.battistella@provinz.bz.it

    Amtsadresse: schulpersonal@provinz.bz.it

      Kindergarten- und Integrationspersonal

      Ilse Frasnelli
      Tel. +39 0471 412208
      E-Mail: ilse.frasnelli@provinz.bz.it
      Amtsadresse: kindergartenpersonal@provinz.bz.it
      Nadia Bertoldi
      Tel. +39 0471 412143
      E-Mail: nadia.bertoldi@provinz.bz.it
      Amtsadresse: kindergartenpersonal@provinz.bz.it