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Neue Verfahren

Alternative Verbauungsmaßnahmen

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Als Alternative zu den herkömmlichen Verbauungsarten sind eine Reihe von neuartigen, kleineren Bautypen entwickelt worden. Aus natürlichen Materialien hergestellt weisen diese eine höhere Umweltverträglichkeit auf und erhöhen die Passierbarkeit für Fische sowie für Kanus.
So werden in Bergbächen mit geringem Gefälle zuweilen anstatt der Sperren in Reihen angeordnete Rampen gebaut. Bei diesen handelt es sich um Rutschen aus Rohblöcken, die mit Zementmörtel miteinander verbunden und am Grund mit Eisenbahnschienen verpfählt werden.
Trockensperren, so genannte Grundschwellen, bewahren das Bachbett vor dem Ausschwemmen.
Zum Schutz der Ufer gegenüber Seitenerosion können quer zum Wasserlauf auch Buhnen errichtet werden - vor allem in den Außenkurven von Bächen. Buhnen bestehen aus Trockensteinblöcken, die mit Stahlseilen oder oftmals mit Zementmörtel miteinander verbunden sind. Sie kommen vor allem dann als Schutzbauten in Einsatz, wenn sich auf dem Damm ein Geh- oder Fahrweg befindet. Buhnen leiten die Strömung zur Mittelachse des Baches zurück und dadurch wird ein Unterspülen des Dammfußes verhindert.Foto: Um eine vergrößterte Ansicht der Bilder zu erhalten, gehen Sie zur Bildergalerie am Ende der SeiteZur Anwendung kommt bei neueren Verbauungstypen auch der elastische Uferschutz. Dazu zählen Befestigungssysteme mittels Stahlkabel, Verpfählungen mit Holz oder Eisen, die mehr oder weniger gleichmäßige Verlegung von Steinblöcken in einem Bachbett und das Einsetzen von an das Klima angepassten Pflanzen, die zur Befestigung des Bodens beitragen.
Nach Abschluss einer technischen Verbauung kann mit Hilfe von ingenieurbiologischen Maßnahmen der natürliche Zustand eines Gewässers wieder hergestellt werden. Die Verlegung von Steinblöcken und die „Ad hoc“ - Herstellung von Unregelmäßigkeiten im Flussbett lässt das Wasser je nach Bedarf schneller oder langsamer fließen, sodass das Vorkommen der natürlichen Fischpopulation gefördert werden kann. Zudem dienen diese Maßnahmen der Neubildung von Mäandern im Flussbett bei Niedrigwasserperioden und einer besseren Wechselwirkung zwischen Wasser und Umwelt.

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