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Die Struktur
Der Sonderbetrieb für Bodenschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung des Landes Südtirol befasst sich mit der Projektierung und Ausführung der Regulierungs- und Schutzbauten an den Wasserläufen sowie der Stabilisierung von Hängen und dem Lawinenschutz. Die Arbeiten werden in Eigenregie durchgeführt, wobei eine besondere Autonomie weit reichende Zuständigkeiten ermöglicht.
Der Sonderbetrieb beschäftigt dafür in etwa 80 Techniker und Verwaltungsbedienstete sowie an die 200 Bauarbeiter. Die Techniker sind für die Vermessungen, die Ausarbeitung der Projekte, die Bauleitungen und die Durchführung der Abnahmeprüfungen zuständig. Die gemäß staatlichem Bauarbeitervertrag eingestellten Bauarbeiter führen die Arbeiten durch. Sie kommen aus allen Teilen des Landes und sind auf insgesamt 30 Mannschaften aufgeteilt.
Innerhalb des Sonderbetriebes für Wildbachverbauung werden das öffentliche Wassergut, der eigene Finanzhaushalt sowie die Bauarbeiter verwaltet und Aufgaben im Bereich der wasserpolizeilichen Aufsicht wahrgenommen. Zudem werden die Stauwerke in der Zuständigkeit des Landes Südtirol überwacht, die Projektierung und Errichtung der dem Land unterstehenden Staubecken übernommen, sowie hydraulische Gutachten, der Gewässerkataster und der Kataster für die Staubecken erstellt.
Als logistische Stützpunkte dienen insgesamt drei Lager und zwar in Blumau, Laas und Rasen-Antholz.
Das für den ingenieurbiologischen Dienst notwendige Pflanzenmaterial wird im betriebseigenen Pflanzgarten in Prad am Stilfser Joch sowie in den Forstgärten in Aicha und Prettau produziert. Die zwei Forstgärten werden zusammen mit der Landesforstbehörde betrieben.



