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Wirtschaft | 03.10.2017 | 08:09

Wirtschaft und Informatik an einem Tisch: Gemeinsam in eine Richtung

Wirtschaftslandesrat Kompatscher und IT-Landesrätin Deeg haben sich heute (29. September) an einem runden Tisch mit Wirtschaftsvertretern ausgetauscht.

Informationstechnik und Wirtschaft an einem Tisch (v.li.): Wirtschaftslandesrat und Landeshauptmann Arno Kompatscher, IT-Landesrätin Waltraud Deeg, Direktor Abteilung Informationstechnik Kurt Pöhl. Foto: LPA/rmInformationstechnik und Wirtschaft an einem Tisch (v.li.): Wirtschaftslandesrat und Landeshauptmann Arno Kompatscher, IT-Landesrätin Waltraud Deeg, Direktor Abteilung Informationstechnik Kurt Pöhl. Foto: LPA/rm

Es sei, unterstrich Informatiklandesrätin Waltraud Deeg, "eine Herausforderung, in Synergie zwischen Wirtschaft und Verwaltung die Wettbewerbsfähigkeit, die Innovationskraft und das Wachstum der lokalen Unternehmen zu ermöglichen und Südtirol nach vorne zu bringen". Wirtschaftslandesrat und Landeshauptmann Arno Kompatscher berichtete von der Vorstellung des NOI Techpark in Rom, bei dem auch die Exzellenzbereiche Alpine Technologien, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Lebensmitteltechnologien, ICT & Automation zur Sprache kamen. Innerhalb der Verwaltung, betonte Landeshauptmann Kompatscher, seien "eine Menge Hausaufgaben zu erledigen, dabei gilt es, alle Arbeiten laufend  abzustimmen und alle Akteurinnen und Akteure mit einzubeziehen, damit alle in eine Richtung arbeiten und an einem Strang ziehen".

Bei diesem zweiten IT-Tisch mit der Wirtschaft standen digitale Wirtschaft und digitale Infrastruktur, digitale Verwaltung und digitale Bildung sowie IT Governance im Mittelpunkt. Diskutiert wurde auch über Ziele und Maßnahmen aus den Leitlinien zur digitalen Entwicklung SD 2020: über Förderung von Innovation, Forschung und Wissenstransfer, von Start-ups und Unternehmen im IKT-Sektor (Informations- und Kommunikationstechnologie) sowie die Unterstützung beim digitalen Wandel der Unternehmen. Was den Stand der Digitalisierung betrifft, steht Südtirol bezüglich E-Commerce und auch Konnektivität der Unternehmen sehr gut da: So verfügen in Südtirol laut ASTAT-Daten von 2015-2016 93,8 Prozent der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, in der Energieversorgung, im Baugewerbe und im Dienstleistungsbereich (ohne Finanzdienstleistungen) über eine feste Breitbandverbindung und 71,5 Prozent über eine mobile Breitbandverbindung.

Was hingegen die IT-Kompetenz im Unternehmen betrifft, bleibt Südtirol unter dem EU-Niveau. Es sei nach wie vor schwierig, Expertinnen und Experten in diesem Bereich zu finden, erklärte Kompatscher und hob die Bedeutung der Ausbildung wie auch der Attraktivität von Arbeitsplätzen in Südtirol hervor.

Der Generalsekretär der Handelskammer Alfred Aberer mahnte an, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden; zudem wurde darauf verwiesen, wie wichtig es sei, im Prozess der Digitalisierung alle Beteiligten mitzunehmen.

(LPA)


(Letzte Aktualisierung: 06.06.2013)