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30. Oktober: 30 Jahre Landesbeirat für Chancengleichheit

Unter dem Motto "Die Stimme erheben" feiert der Landesbeirat für Chancengleichheit sein 30-jähriges Bestehen mit Mitstreiterinnen, Unterstützerinnen und Ehrengästen auf Schloss Maretsch in Bozen.

Das Jahr 1989 war für Südtirols Frauen ein bedeutendes: Gleich zwei Gesetze führten wichtige Neuerungen ein, welche die Bemühungen der Frauen um mehr Chancengerechtigkeit und Gleichstellung förderte. Durch das Landesgesetz 10/1989 wurden die Frauenhausdienste begründet, die gewaltbetroffenen Frauen fortan Schutz und Zuflucht boten und bieten. Bereits durch das Landesgesetz 4/1989 wurde beschlossen, einen Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen einzusetzen. Dieser sollte der Landesregierung fortan als beratendes Organ in Fragen der Geschlechtergleichstellung und Frauenförderung zur Seite stehen. Das 15-köpfige Gremium nimmt sein 30-jähriges Bestehen nun zum Anlass, um auf die bisherige Tätigkeit zurückzublicken, aber auch künftige Schwerpunkte anzusprechen.

Nachdem die Feierlichkeiten im Vorjahr pandemiebedingt verschoben werden mussten, finden sie nun unter dem Motto "Die Stimme erheben" am

Samstag, 30. Oktober

um 17.00 Uhr

in Schloss Maretsch in Bozen

statt. 

Landeshauptmann Arno Kompatscher wird im Rahmen der Feierlichkeiten für Südtirol die Europäische Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnen. Zudem werden Präsidentin Ulrike Oberhammer und Vizepräsidentin Donatella Califano einen Rück- und Ausblick geben. Als Ehrengäste über Video zugeschaltet werden Evelyn Regner, österreichische Europaparlamentarierin und Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM), sowie Roberta Mori, die gesamtstaatliche Koordinatorin der Chancengleichheitsbeiräte der Regionen und der autonomen Provinzen. 


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ck