Tag der Autonomie 2014

News 2015

Frauen werden auch 2026 sichtbar gemacht

Landesregierung genehmigt Tätigkeitsprogramm des Landesbeirats für Chancengleichheit - Von Frauenakademie über Aktionstage bis hin zur Rechtsberatung

BOZEN (LPA). Auch für das Jahr 2026 sind die Aktivitäten des Landesbeirats für Chancengleichheit für Frauen gesichert: Die Landesregierung hat dem Programm am 23. Jänner zugestimmt und auch das Budget, über das der Beirat verfügen kann, genehmigt. Damit stehen 273.000 Euro für Initiativen zur Verfügung, die die Gleichstellung von Frauen und Männern in Südtirol fördern. 

„Mit diesem Programm setzen wir ein klares Zeichen für Chancengleichheit und die Stärkung der Frauenrechte. Die vielfältigen Initiativen tragen dazu bei, die Gleichstellung in allen Lebensbereichen voranzubringen", erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher, in dessen Zuständigkeit der Bereich Chancengleichheit fällt. 

Das vielfältige Programm des Landesbeirats umfasst Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Arbeit, Gewaltprävention, Gesundheit und politische Partizipation. Alle Aktivitäten orientieren sich am Gleichstellungsaktionsplan Südtirol ÆQUITAS, zu dessen Umsetzung sich die Landesregierung verpflichtet hat. 

Das Vorhaben gliedert sich in drei Hauptbereiche: Zum einen die Fortführung bewährter Aktivitäten, wie etwa der Frauenakademie mit dem Lehrgang für angehende Verwaltungsrätinnen, der Herausgabe der Frauenzeitung ëres FrauenInfoDonne und dem Rechtsinformationsdienst, zum anderen aber auch die Umsetzung des Gleichstellungsaktionsplans. Der dritte Schwerpunkt ist die Unterstützung von Projekten von Frauenorganisationen in Südtirol und die Prämierung und Sichtbarmachung von wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Chancengleichheit.

„Das Tätigkeitsprogramm 2026 ist ein kraftvolles Instrument, um die Ziele des Gleichstellungsaktionsplans ÆQUITAS umzusetzen. Wir wollen Frauen sichtbar machen, ihre Teilhabe fördern und gemeinsam gegen Diskriminierung und Gewalt eintreten, damit Frauen selbst über ihr Leben entscheiden können", betont Ulrike Oberhammer, die Präsidentin des Landesbeirats. Vizepräsidentin Nadia Mazzardis erklärt: "Veränderung passiert nicht, wenn sie von allen gefordert wird, sondern,  sobald jemand aufhört zu warten und in Aktion geht. Das Tätigkeitsprogramm 2026, das am Aktionsplan orientiert ist, hilft uns, aus dem Wartemodus zu kommen und schrittweise mehr Gleichstellung zu erreichen." 

Um den Internationalen Frauentag am 8. März wird der Beirat eine Veranstaltung organisieren, bei der der Stand der Umsetzung des Gleichstellungsaktionsplans vorgestellt und die neue Expertinnen-Datenbank präsentiert werden. Auch die Initiative „No Women No Panel“, die Frauen und Männern medial gleiche Sichtbarkeit garantieren möchte, soll weiter ausgebaut werden. Weitere Aktionen sind der Equal Pay Day, der Tag der Chancengleichheit am 16. September sowie Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Fortführung der Sensibilisierungskampagne zur Endometriose. Ein zentrales Anliegen bleibt auch der Kampf gegen Gewalt an Frauen.

pir


Seitenanfang

Fotos

Weitere Fotos


Seitenanfang