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Gadertaler Staatsstraße wird oberhalb Enneberg besser geschützt
Landesregierung genehmigt Eingriff auf der Gadertaler Straße für mehr Sicherheit - "Wir greifen ein, wo notwendig, um die Verkehrsteilnehmer zu schützen", sagt Alfreider
BOZEN/ENNEBERG (LPA). Um die Sicherheit entlang der Staatsstraße ins Gadertal (SS 244) zu erhöhen, hat die Landesregierung in ihrer Sitzung am 28. November eine Aktualisierung des Projekts für einen rund einen halben Kilometer langen Abschnitt im Gemeindegebiet von Enneberg genehmigt. Bei den technischen Überprüfungen und Ortsaugenscheinen, die im Zuge der Ausführungsplanung gemacht wurden, sind neue kritische Stellen am Hang festgestellt worden. Diese erfordern umfangreichere Maßnahmen als ursprünglich vorgesehen.
Die neuen Analysen haben gezeigt, dass die Steinschlagschutzbarrieren erweitert und die Schutznetze verstärkt werden müssen. Dies betrifft zusätzliche Abschnitte sowie seitliche Rinnen, die ein höheres Restrisiko aufweisen. Zudem wurden in das Vorhaben ergänzende Arbeiten integriert, damit der Schutz für die Straße ohne Unterbrechung voll funktionsfähig bleibt.
Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betont, dass Sicherheit weiterhin oberste Priorität hat: "Die Kontrollen zeigen klar, dass die Schutzmaßnahmen in diesem Abschnitt verstärkt werden müssen. Wir handeln sofort und verantwortungsvoll, um jene zu schützen, die diese Straße täglich nutzen, und um ein Höchstmaß an Sicherheit im gesamten Gadertal zu gewährleisten."
Die Landesregierung hat die von Alfreider vorgeschlagene Projektanpassung genehmigt, die zwar nicht die Art des Bauvorhabens verändert, jedoch dessen Schutzwirkung erweitert, wie auch aus dem aktualisierten Kostenplan und dem entsprechenden Beschluss hervorgeht. Durch die Verstärkung der Schutzmaßnahmen kann das Sicherheitsniveau der Straße deutlich erhöht und das Risiko durch typische Steinschlagereignisse in diesem Gebiet, insbesondere in kritischen Perioden, wesentlich verringert werden, heißt es in den Dokumenten. Die aktualisierten Arbeiten sollen bereits in den kommenden Wochen eingeleitet werden.
red/gm/san
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