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Südtirol stärkt UN-Dialog: Kompatscher trifft Hochkommissar Türk

Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht mit UN-Hochkommissar Volker Türk über Kooperationen zum Minderheitenschutz –  Preisverleihung mit Eurac Research in Genf

BOZEN (LPA). Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich am 28. November in Genf mit dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, zu einem erneuten Austausch über Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit im Bereich Minderheiten und Autonomie getroffen.

Im Mittelpunkt des Austausches stand die Frage, wie Südtirols Erfahrungen im Autonomiesystem gemeinsam mit den Vereinten Nationen international sichtbarer gemacht und für künftige Initiativen im Minderheitenschutz nutzbar werden können. Kompatscher und Türk hatten bereits im August 2024 darüber gesprochen (LPA berichtet).  Beim aktuellen Austausch vertieften Kompatscher und Türk die die inhaltliche Gestaltung des geplanten Zentrums für Minderheiten und Autonomie unter Beteiligung der Vereinten Nationen sowie die gemeinsame Durchführung von Veranstaltungen.

Kompatscher unterstrich, dass Südtirol dank seines Autonomiemodells weltweit als Beispiel für friedensstiftende Lösungen in komplexen Minderheitenfragen gelte. Türk zeigte großes Interesse an einer engeren fachlichen Zusammenarbeit und würdigte den Beitrag Südtirols zu Stabilität und Dialog.

Anschließend nahm Kompatscher – gemeinsam mit Eurac Research, dem koordinierenden Partner des Academic Network for Minority Issues – im Palais des Nations an der Verleihung des Preises des Wettbewerbs Student Minority Projects Challenge 2025 teil. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Promoting Intercultural Dialogue through Digital Storytelling“, vorgestellt von der diesjährigen Preisträgerin Sophie Cooper. Darüber hinaus wurden mehrere herausragende Arbeiten internationaler Studierender als „Honorable Mentions“ gewürdigt, die sich mit Fragen kultureller Identität, religiöser Zugehörigkeit, politischer Teilhabe und Minderheitenrechten weltweit befassen.

Kompatscher gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern und betonte die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit von Eurac Research  sowie der Wettbewerbsteilnehmer und -teilnehmerinnen für die Weiterentwicklung innovativer Minderheiten- und Autonomiepolitik.

pio

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