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"La Bottega del Matematico": Junge Mathe-Talente fördern
22. Ausgabe im Haus Noldin in Salurn mit 30 Teilnehmenden – Viele Mädchen haben an Begabtenförderung teilgenommen
SALURN (LPA). Begabte Schülerinnen und Schüler an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen und Mathematik als Werkzeug zum Entdecken und Forschen zu vermitteln: Das ist das Ziel von "La Bottega del Matematico". Das Projekt der italienischen Schule wird in Zusammenarbeit mit der Universität Trient umgesetzt. Im Haus Noldin in Salurn fand die 22. Ausgabe statt. Während der drei Arbeitstage trafen sich 30 Schülerinnen und Schüler aus fünf italienischen Schulen des Landes. Sie arbeiteten intensiv an Forschungsaufgaben, tauschten Ideen aus und entwickelten gemeinsam Lösungen. Der hohe Anteil an Mädchen zeigt, dass das Interesse an STEAM-Fächern (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics, in Deutsch: Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurswesen, Kunst und Mathematik) wächst, wenn diese praxisnah und anschaulich vermittelt werden.
"Diese Erfahrungen sind wertvoll, weil sie den Jugendlichen einen direkten Kontakt mit wissenschaftlichem Denken und mit Teamarbeit bieten – sie setzen Neugier, Methode und Kreativität in Bewegung. Es sind Kompetenzen, die in der Schule, vor allem aber im Leben gebraucht werden, und sie zeigen, wie sehr Initiativen wie diese die Orientierung und die späteren Entscheidungen beeinflussen können", betont Bildungslandesrat Marco Galateo.
Die Zusammenarbeit mit der Universität Trient ist ein zentraler Teil des Projekts. Lehrende und Forschende begleiten gemeinsam mit den schulischen Tutorinnen und Tutoren die Arbeitsgruppen. Sie bringen wissenschaftliche Kompetenz ein und geben Einblick in die Forschung. Der italienische Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta unterstreicht: "Hier ist Mathematik nicht nur ein Fach, sondern eine Sprache, um die Welt zu verstehen. Die vielen teilnehmenden Mädchen sind ein sehr positives Zeichen". Fabio Furciniti, Inspektor für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer an den Oberschulen, bekräftigt: "Die Stärke des Projekts liegt im Ansatz: Es geht nicht um Übungen, sondern um echte Probleme und gemeinsame Lösungen".
Das Projekt begleitet die Jugendlichen von der Entdeckung bis zur Vertiefung mathematischer und naturwissenschaftlicher Fächer.
tl/kat