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Steiermark und Südtirol erinnern an die Verdienste Erzherzog Johanns

An das Wirken von Erzherzog Johann in der Steiermark und Tirol haben die Landeshauptleute Drexler und Kompatscher in Schenna erinnert und sich zu einem Arbeitsgespräch getroffen.

Südtirol und die Steiermark verbinden zahlreiche Gemeinsamkeiten. Viele haben ihren Ursprung in den Reformen, die Erzherzog Johann in Südtirol und der Steiermark insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft angestoßen hat. In Erinnerung an das Wirken des Habsburgers Erzherzog Johann haben die Landeshauptleute der beiden Länder Steiermark und Südtirol, Christopher Drexler und Arno Kompatscher, Landeshauptmann a.D. Hermann Schützenhöfer, gemeinsam mit der Bürgermeisterin von Schenna, Annelies Pichler, dem Bürgermeister von Stainz, Karl Bohnstingl, sowie dem österreichischen Generalkonsul in Mailand, Wolfgang-Lukas Strohmayr, am heutigen Samstag (13. April) in Schenna an einer Gedenkfeier teilgenommen. Dabei, aber auch im gemeinsamen Arbeitsgespräch, standen die historische und aktuelle Verbundenheit der Länder Steiermark und Südtirol und die Südtirol-Autonomie im Mittelpunkt.

Ein Landesüblicher Tiroler Empfang vor dem Mausoleum in Schenna mit Schützen und musikalischer Begleitung leitete die Gedenkfeier ein. Auf diesen folgte die Kranzniederlegung am Grabmal des Erzherzogs mit den Landeshauptleuten. An der Feier nahmen auch Johanna Gräfin von Meran als Nachkommin von Erzherzog Johann und deren Mann Franz Graf von Spiegelfeld teil.

Die beiden Landeshauptleute würdigten Erzherzog Johann (*1782 in Florenz; †1859 in Graz) als Vordenker, Pionier und Visionär, der durch sein fortschrittliches Denken und zukunftsweisende Maßnahmen für die sozial Schwachen und Benachteiligten, aber auch für die Forschung oder das Banken- und Versicherungswesen in beiden Ländern bis heute nachhaltige Spuren hinterlassen hat.

Der Landeshauptmann der Steiermark, Christopher Drexler hob hervor: "Die Steiermark und Südtirol haben unendlich viel zu bieten. Nicht zuletzt durch Erzherzog Johann haben sich in beiden Ländern Stärken entwickelt, die wir heute noch weiterentwickeln und fortschreiben. Von der Wissenschaft bis zur Forschung tragen zahlreiche Bereiche die Handschrift des Erzherzogs. Entlang dessen freue ich mich, dass wir uns beim gemeinsamen Arbeitsgespräch über bereits bestehende bilaterale Beziehungen und neue Kooperationsmöglichkeiten austauschen konnten."

Daran anknüpfend unterstrich Landeshauptmann Arno Kompatscher: "Erzherzog Johann war ein Mann von großer Weitsicht, welcher viele Innovationen und Fortschritte in unseren beiden Ländern vorangetrieben hat. Der Gedenktag bietet die Gelegenheit, uns der Verbindung zwischen Südtirol und Steiermark zu erinnern und diese zu erneuern."


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gst

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