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Infoabend Impfen: Persönliche Wahl oder Verantwortung für Gesellschaft
Am 21. Jänner diskutieren Fachleute bei Infoabend des Landesethikomitees in Bozen über Freiheit, Solidarität und Verantwortung beim Impfen - Interessierte können in Präsenz oder online teilnehmen
BOZEN (LPA). Das Landesethikkomitee lädt am 21. Jänner zu einem Informationsabend mit dem Titel "Gesundheit: Freiheit auf dem Prüfstand – Impfen: eine medizinisch-soziale oder rein persönliche Entscheidung?" ein.
Nach der Eröffnung durch den Präsidenten des Landesethikkomitees Herbert Heidegger spricht Jürgen Brunner, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde an der Universitätsklinik Innsbruck, über die medizinische Perspektive des Impfens. Marta Tomasi, Professorin für Biorecht an der Universität Trient, beleuchtet die verfassungsrechtlichen Aspekte zwischen Impfpflicht und individueller Freiheit. Josef Quitterer, Philosoph an der Universität Innsbruck, geht den Ursachen der Impfmüdigkeit nach und zeigt Strategien zur Förderung der Impfbereitschaft auf.
Zum Abschluss erläutert Silvia Spertini, Fachärztin für Hygiene und Präventivmedizin am Krankenhaus Bozen, die Entwicklung der Impfpflicht im Spannungsfeld von Solidarität, Verantwortung und persönlichem Freiheitsrecht.
Anschließend können die Teilnehmenden mit den Referentinnen und Referenten diskutieren. Moderiert wird der Abend von Nicole Abler. Eine Simultanübersetzung Deutsch–Italienisch steht bereit.
Die Veranstaltung findet am 21. Jänner 2026 von 18 bis 20 Uhr in der Eurac, Drususallee 1, Bozen statt. Die Teilnahme ist kostenlos und online oder in Präsenz möglich. Interessierte können online teilnehmen unter:
https://us02web.zoom.us/j/83545325170?pwd=4cIPrQmewy0LOo sval0B2O7x2w77IY.1
Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung erfolgt beim Südtiroler Bildungszentrum (per E-Mail an kurse.corsi@sbz.it, online über das CME-Portal oder telefonisch an 0471-971870). Informationen finden Sie auch auf der Webseite Ethik und Gesundheit und erteilt das Sekretariat des Landesethikkomitees, Evi Schenk (E-Mail: evi.schenk@provinz.bz.it, Tel. 0471 418155).
red/san

