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Land stellt 2,9 Millionen für Entwicklungszusammenarbeit bereit

Landesregierung genehmigt Jahresprogramm zur Entwicklungszusammenarbeit 2026 – Finanzierung für eigene Projekte und Partnerschaften sowie für Tätigkeit von Südtiroler Organisationen sichergestellt

BOZEN (LPA). Südtirols Entwicklungszusammenarbeit setzt auf eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Zusammenarbeit zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden. In diesem Sinn unterstützt das Land jährlich unterschiedliche Projekte mit finanziellen Beiträgen. In ihrer Sitzung vom 16. Jänner hat die Landesregierung auf Vorschlag von Landesrätin Rosmarie Pamer dem Jahresprogramm zur Entwicklungszusammenarbeit 2026 zugestimmt. Von den insgesamt 2,9 Millionen Euro gehen knapp 2 Millionen zu Lasten des Haushalts 2026, für 2027 sind 731.000 Euro und für 2028 wurden 250.000 Euro eingeplant. Dabei kommen insgesamt 1,6 Millionen Euro Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und des Minderheitenschutzes zugute, 900.000 Euro sind für Projekte und Partnerschaften des Landes vorgesehen und 491.000 Euro stehen für die Bewusstseinsbildung und globales Lernen zur Verfügung. "Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung jene, denen es nicht so gut geht, zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dies gilt für die Menschen in unserem Land, aber auch für Menschen in anderen Ländern", hebt die Landesrätin für sozialen Zusammenhalt hervor.

Als Projekte des Landes wird ein neues Euregio-Programm mit Uganda und Tansania gestartet. Dieses knüpft an ein vorheriges Programm in derselben Zone an und legt den Schwerpunkt auf die Auswirkungen des Klimawandels. Zudem können um dieses Programm herum kleinere, ergänzende Maßnahmen finanziert werden. Neu hinzu kommt 2026 zudem eine Partnerschaft in der Autonomen Region Nordostsyrien. Dabei sollen kommunale Dienstleistungen, vor allem jene zur Sammlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen, in den Städten Hasakeh, Qamishlo und Amunda verbessert werden und Modelle der Kreislaufwirtschaft gefördert werden. Damit werden schlussendlich Gesundheitsrisiken reduziert, recyclebare Materialien aufgewertet und sichere und inklusive Arbeitsplätze für über 300 Beschäftigte gefördert. Weiterhin unterstützt werden Projekte im Norden von Uganda, in den palästinensischen Gebieten und in Armenien.

Die Tätigkeit von Südtiroler Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit vor allem südlich der Sahara tätig sind, werden vom Land mit 1,6 Millionen Euro unterstützt. Dabei werden innovative Projekte umgesetzt, mit denen die Armut bekämpft und Wissen gefördert werden sollen. Für die (lokale) Bewusstseinsbildung stehen 461.000 Euro zur Verfügung, um damit Veranstaltungen zu Projekten und Themen der internationalen Zusammenarbeit sowie Fortbildungen zu unterstützen. Bei Naturkatastrophen, internationalen Krisen oder Hungersnöten kann das Land Notstandsmaßnahmen ergreifen. Diese werden fallweise von der Landesregierung gutgeheißen.

ck

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