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Landeshauptmann Kompatscher trifft junge Tibeter in Südtirol

30 junge Menschen aus Tibet, die in der EU im Exil leben, sprechen über Autonomie, Geschichte und Identität

BOZEN (LPA). Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich am Forschungszentrum Eurac Research  mit einer Gruppe von 30 jungen Tibeterninnen und Tibetern ausgetauscht, die in Europa aufgewachsen sind und sich intensiv mit ihrer kulturellen Herkunft sowie mit politischen Strukturen auseinandersetzen.

Die jungen Erwachsenen sind von Donnerstag, 15. Jänner, bis Sonntag, 18. Jänner, in Südtirol zu Gast. Während ihres Aufenthalts treffen sie sich zu Workshops, tauschen sich mit Expertinnen und Experten aus und lernen Land und Leute in Südtirol kennen. Ziel der Initiative ist es, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, über ihre eigene Herkunft, Wurzeln, kulturelle Identität und politische Teilhabe nachzudenken sowie ihnen Südtirol und seine Geschichte und Autonomie vorzustellen.

Landeshauptmann Kompatscher sprach mit den jungen Menschen über die Besonderheiten des Südtiroler Modells, die Entwicklung der Autonomie und die Bedeutung des Dialogs zwischen lokalen, nationalen und europäischen Ebenen. „Der Austausch mit jungen Menschen aus anderen Kulturen ist für beide Seiten bereichernd. Es zeigt, wie wichtig historische Erfahrungen und politische Teilhabe für das Verständnis von Identität und Selbstbestimmung sind“, betonte Kompatscher.

Günther Cologna von der Eurac Research sowie Thinlay Chukki, die Vertreterin der Exiltibeter in Genf, begleiteten die Gruppe während der Tage in Südtirol. Die Stiftung Südtiroler Sparkasse und das Forschungszentrum Eurac Research finanzierten das Projekt. 

pio

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