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Neuerungen für die italienischsprachige Musikschule "Antonio Vivaldi"
Landesregierung passt Bestimmungen zu Aufnahme, Wartelisten, Schulgebühren und Rückerstattung an
BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 16. Jänner Änderungen an der Ordnung der Musikschule in italienischer Sprache "Antonio Vivaldi" genehmigt. Ziel ist es, das Zugangssystem gerechter, flexibler und stärker an den Bedürfnissen der Familien sowie der Schülerinnen und Schüler auszurichten.
Die Neuerungen betreffen insbesondere die Kriterien für die Aufnahme in die Lehrgänge, die Verwaltung der Wartelisten, die Schulgebühren sowie die Modalitäten zur Rückerstattung der Schulgebühren. Zu den wichtigsten Änderungen zählt, dass das Vorrangkriterium für die Aufnahme in die Lehrgänge künftig an das Alter und nicht mehr an den schulischen Bildungsweg geknüpft ist. Gleichzeitig wird die Altersobergrenze von 13 Jahren auf 18 vollendete Lebensjahre angehoben.
Auch die Regelung der Wartelisten wird funktionaler gestaltet: Um den Vorrang in den Folgejahren beizubehalten, ist es erforderlich, die Einschreibung jährlich innerhalb der vorgesehenen Fristen zu erneuern. Zudem werden die Möglichkeiten zur Rückerstattung der Schulgebühren erweitert, wenn eine nachgewiesene Unvereinbarkeit mit den Arbeitszeiten der Erziehungsverantwortlichen oder mit der leistungssportlichen Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler besteht.
Mit diesen Änderungen mache die Landesregierung die Musikschule zugänglicher, gerechter und komme den Bedürfnissen der Familien weiter entgegen, unterstreicht der Landesrat für italienische Bildung Marco Galateo. "Musik ist ein grundlegender Bestandteil der kulturellen und persönlichen Entwicklung junger Menschen. Unsere Aufgabe ist es, Hindernisse abzubauen und klare, transparente sowie tragfähige Rahmenbedingungen für alle zu schaffen", betont er.
Auch Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta, unterstreicht: "Die genehmigten Maßnahmen gehen in Richtung einer moderneren und verantwortungsvolleren Bildungssteuerung. Wir haben daran gearbeitet, die Regeln zu vereinfachen, die Zugangskriterien verständlicher zu gestalten und die Kohärenz zwischen Bildungsangebot, Organisation und Nachhaltigkeit zu gewährleisten."
red

