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Land legt Dreijahresprogramm für IT‑Investitionen fest
16,29 Millionen Euro für digitale Projekte von 2026 bis 2028 vorgesehen - Hofer: "Damit erhalten wir Planungssicherheit für die IT-Investitionen des Landes Südtirol"
BOZEN (LPA). Mit einem neuen Dreijahresprogramm hat die Landesregierung am 30. Jänner die Finanzierung der IT-Investitionen für die Jahre 2026 bis 2028 sichergestellt. Insgesamt 16,29 Millionen Euro werden für In-House-Vergaben an die Südtiroler Informatik AG (SIAG) bereitgestellt, um zentrale Digitalisierungsprojekte weiter voranzutreiben.
Der Beschluss definiert die Mittel für geplante Investitionsprojekte und sieht vor, dass die Finanzierung über drei Haushaltsjahre verteilt wird: 11,35 Millionen Euro im Jahr 2026, 4,35 Millionen Euro im Jahr 2027 und 590.000 Euro im Jahr 2028.
"Mit dem Dreijahresprogramm schaffen wir Planungssicherheit für zentrale IT-Investitionen des Landes. Die vorgesehenen Mittel ermöglichen es uns, wesentliche Digitalisierungsprojekte konsequent weiterzuführen und zugleich die IT-Sicherheit, die Dateninfrastrukturen und die digitalen Dienste für Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken"“, betont Josef T. Hofer, der Verantwortliche für den digitalen Wandel und Direktor der Abteilung Informatik.
Im Mittelpunkt stehen Projekte, die im Rahmen der Digitalen Agenda Südtirol 2022–2026 definiert wurden. Dazu gehören die Modernisierung von Netzinfrastrukturen, die Konsolidierung des Rechenzentrums Südtirol, die Migration zentraler Dienste in die Cloud, der Ausbau des CSIRT-Südtirol, Investitionen in den Bereichen Daten, Interoperabilität und künstliche Intelligenz sowie die Weiterentwicklung digitaler Dienste für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Zudem sollen zentrale Plattformen wie CIVIS, BIM oder FM modernisiert und ausgebaut werden.
Der Beschluss sieht außerdem vor, dass die Abteilung Informatik nach Überprüfung der Angemessenheit gemäß den Bestimmungen des neuen Vergaberechts die einzelnen In-House-Beauftragungen an die SIAG vornimmt.
"Die direkte Beauftragung gibt uns die Möglichkeit, die Digitalisierungsstrategie des Landes effizient und abgestimmt umzusetzen. Mit den geplanten Projekten können wir moderne Plattformen weiterentwickeln, neue Technologien wie künstliche Intelligenz gezielt einsetzen und die digitale Verwaltung in Südtirol spürbar voranbringen", unterstreicht SIAG-Generaldirektor Stefan Gasslitter.
pir

