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Athena: Schul und Universität vernetzt sich zum Thema KI
Vereinbarung zwischen der Freien Universität Bozen und der italienischen Bildungsdirektion – Wissenschaftliche Begleitung pädagogischer Entscheidungen
BOZEN (LPA). Künstliche Intelligenz ist im Alltag zunehmend präsent und und beeinflusst die Art zu arbeiten, zu lernen und zu forschen. Die italienische Bildungsdirektion hat dazu im Plan Athena IA 2025-2028 Überlegungen festgehalten, wie ethisch verantwortungsvoll und pädagogisch fundiert damit umgegangen werden kann. Am 10. Februar wurde in diesem Zusammenhang eine Kooperationsvereinbarung mit der Freien Universität Bozen unterzeichnet.
Landesrat Marco Galateo erklärte anlässlich der Unterzeichnung: "Die Künstliche Intelligenz aus den Klassenzimmern fern zu halten ist unmöglich und auch unrealistisch. Darum gilt es diesen Wandel bewusst zu steuern und damit zu begleiten. Nur so können wir auch die Vorteile dieser Entwicklung nutzen." Dieses Projekt helfe bei der strukturierten Einführung von KI in den Schulen, führte Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta aus: "Die Schulen bewerten Chancen und Risiken, legen klare Regeln für die Nutzung fest und können Lehrkräfte, Schulführungskräfte und Verwaltungsmitarbeitende im Umgang mit KI fabischulen." Die Freie Universität werde die Italienische Bildung auf diesem Weg wissenschaftlich und methodisch unterstützen, die Verantwortung über pädagogische Entscheidungen verbleibe bei den Schulen.
"Die Südtiroler Schulwelt sollte neue Technologien beherrschen, anstatt sich von ihnen bestimmen zu lassen, dieser gemeinsame Ansatz ist der Kern unserer Zusammenarbeit", betonte der Dekan der Fakultät für Ingenieurwesen, Andrea Gasparella. Für die Dozentin an der Fakultät, Rosella Gennari, biete diese Initiative die Möglichkeit Einblick in die Art und Weise, wie an der Fakultät geforscht und gelehrt werde, zu erhalten: "Die Freie Universität Bozen wird an der Arbeitsgruppe, die die Umsetzung des Plans koordiniert, teilnehmen und zur Umsetzung von Aktivitäten und Maßnahmen beitragen. Die Vereinbarung sieht auch die Einrichtung eines dauerhaft eingesetzten Arbeitstisches zum Thema Künstliche Intelligenz und ganz allgemein zum Thema STEAM vor". Neben Gennari werden Fabio Furciniti (italienische Bildungsdirektion, Inspektor für den Bereich Mathematik, Wissenschaften und Technik) und Marco Montali (Professor an der Fakultät für Ingenieurwesen) operativ begleiten.
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