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Land finanziert Investitionen im Sozialwesen mit über 9 Millionen Euro

Investitionen teilen sich auf in ein- und mehrjährige Ausgaben sowie Investitionen unter 40.000 Euro – Landesrätin Pamer: "Sind allen Forderungen der Sozialdienste nachgekommen"

BOZEN (LPA). Auf Antrag der zuständigen Landesrätin Rosmarie Pamer hat die Landesregierung am 13. Februar dem Investitionsprogramm der delegierten Sozialdienste zugestimmt. Ziel des Beschlusses ist es, den Trägern der Sozialdienste zeitgerecht Geldmittel für Investitionsausgaben zur Verfügung zu stellen. Die Zweckbindung der jeweiligen Beträge erfolgt nach dem Einreichen der entsprechenden Unterlagen der unterschiedlichen Projekte. 

"Wir konnten in diesem Jahr allen Forderungen der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaften und des Betriebes für Sozialdienste Bozen nachkommen, was den Stellenwert des Sozialwesens unterstreicht. Wir brauchen Einrichtungen und Gebäude, die den Anforderungen der unterschiedlichsten Dienste bestmöglich entsprechen und damit auch den Menschen, die in den Diensten tätig sind, ihren Berufsalltag erleichtert", sagt Landesrätin Pamer.

Gutgeheißen wurden einjährige Investitionsvorhaben, ebenso wie mehrjährige Vorhaben und Investitionen bis zu einem Höchstbetrag von 40.000 Euro. Zu den einjährigen Investitionsvorhaben zählen unter anderem die Verwirklichung eines Wintergartens im Wohnhaus und der Tagesstätte für Menschen mit Behinderungen in Bozen (187.300 Euro), der Ankauf einer Gärtnerei in Meran/Gratsch, welche künftig für die Arbeitsrehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen dienen soll (3,03 Millionen Euro), Sanierungs- und Umbauarbeiten im Sozialsprengel Klausen (111.000 Euro), Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten im Sozialzentrum La Spona in der Gemeinde Wengen (451.000 Euro), Anpassungsarbeiten in der Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Autismus-Spektrum-Störungen in Gröden (60.000 Euro) oder die Erneuerung des Sonnenschutzes und die Sanierung von Balkonen im Sozialzentrum Fugger in Sterzing (160.000 Euro).

Bei den mehrjährigen Investitionsvorhaben scheint unter anderem das neue Frauenhaus in Bozen auf (Gesamtkosten 7,6 Millionen Euro, ein Teil davon wurde bereits finanziert) sowie die Ausführungsplanung und Einrichtung für eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Bozen (Gesamtfinanzierung 1,9 Millionen Euro, der Großteil davon ist für das Jahr 2027 vorgesehen). Die Investitionen bis zu einem Höchstbetrag von 40.000 Euro betreffen überwiegend Anpassungsarbeiten von Räumlichkeiten, unter anderem für den Dienst für Pflegeeinstufung. Insgesamt werden hierfür 3,9 Millionen Euro bereitgestellt.

ck

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