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Wirtschaftsplattform 2030: Unterstaatssekretärin informiert sich

Bergamotto trifft in Bozen Landesrat Galateo und Stakeholder der Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Maßnahmen für die wirtschaftliche Entwicklung in Südtirol

BOZEN (LPA). Am 11. März hat sich die Unterstaatssekretärin im Ministerium für Unternehmen und Made in Italy, Fausta Bergamotto, im Innenhof des Palais Widmann über die Tätigkeit der Wirtschaftsplattform 2030 informiert. Anwesend waren auch der Landesrat für Wirtschaftsentwicklung Marco Galateo sowie einige lokale Stakeholder, darunter Antonio Lampis, Ressortdirektor für italienische Kultur und Wirtschaftsentwicklung, und Manuela Defant, Direktorin der Abteilung Wirtschaftsentwicklung.

Die Unterstaatssekretärin dankte den Mitgliedern des Gremiums dafür, dass diese sich an diesem strategischen Austausch beteiligen, und betonte ihre Wertschätzung für das Engagement aller Stakeholder. "Die Plattform Wirtschaft 2030, die in Südtirol gestartet wurde, stellt eine Best-Practice dar, die im restlichen Italien übernommen werden sollte", eröffnete die Staatssekretärin. Solche Arbeitsgruppen seien eine wichtige Unterstützung für die Unternehmen und deren Bedürfnisse.

Mit der konstituierenden Sitzung am 24. Oktober 2025 in Bozen war offiziell die Arbeit der Wirtschaftsplattform 2030 aufgenommen worden (LPA hat berichtet). Die Plattform bringt lokale Akteurinnen und Akteure – Institutionen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen – zusammen, um gemeinsam Maßnahmen für Wachstum und Wohlstand der Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger Südtirols zu entwickeln.

Landesrat Marco Galateo hob am 11. März die Rolle hervor, die die Wirtschaftsplattform 2030 für Südtirol einnimmt, sowie die Bedeutung der Entscheidungen, die das Gremium im Hinblick auf die Ausarbeitung eines programmatischen Dokuments treffen muss. Dieses Dokument soll bis Ende 2027 der Landesregierung vorgelegt werden.

"Die Wirtschaftsplattform 2030 verfolgt eine doppelte Zielsetzung: Sie soll das Thema Wirtschaft in den Mittelpunkt eines offenen und partizipativen Austauschs stellen und neue, konkrete Wege der Zusammenarbeit zwischen Produzentinnen und Produzenten, Konsumentinnen und Konsumenten sowie Forschungseinrichtungen eröffnen. Wir wollen Bewusstsein schaffen, die Bürgerinnen und Bürger näher an die laufenden Veränderungen heranführen und besonders die jungen Generationen einbeziehen", unterstrich Galateo.

Fausta Bergamotto ist seit dem 2. November 2022 Unterstaatssekretärin im Ministerium für Unternehmen und Made in Italy (MIMIT). Sie ist Rechtsanwältin mit Spezialisierung im europäischen Recht, Universitätsdozentin und freie Journalistin.

tl/kat

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