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16,5 Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte
Lenkungsausschuss des Interreg Italien-Österreich Programms einigt sich auf die Finanzierung von 26 Kooperationsvorhaben - Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und Innovation
BOZEN (LPA). 26 Projekte mit vier thematischen Schwerpunkten hat der Lenkungsausschuss des EU-Programms Interreg VI-A Italien-Österreich vor Kurzem im Kloster Neustift genehmigt. Damit geht auch die Programmperiode 2021-2027 mit diesem dritten und letzten Aufruf zu Ende.
"Dass so viele hochwertige Vorschläge eingereicht wurden, ist ein großer Erfolg. Das zeigt, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert und dass auf diesem Weg praxisnahe und zukunftsweisende Lösungen für gemeinsame Herausforderungen gefunden werden können", betont Europa-Landesrätin Magdalena Amhof.
Für diesen Aufruf stand ein Budget von 16,5 Millionen Euro aus dem Interreg Italien-Österreich VI-Programm zur Verfügung. "Beantragt wurde mit rund 33 Millionen Euro fast das Doppelte. Aufgrund der hohen Qualität und der starken Nachfrage, insbesondere im Bereich 'Innovation und Unternehmen', werden zusätzliche, noch verfügbare Programm-Restmittel genutzt, um weitere Projekte in dieser Priorität zu finanzieren", erklärt Martha Gärber, die Direktorin der Landesabteilung Europa.
Fokus auf Klimaschutz und Innovation
Die 26 genehmigten Projekte verteilen sich auf vier thematische Schwerpunkte, die für die Entwicklung des Programmgebiets von zentraler Bedeutung sind, nämlich die Priorität 2 "Klimawandel und Biodiversität" mit 14 Projekten, die Priorität 1 "Innovation und Unternehmen" mit acht Projekten, die Priorität 5 "Abbau von grenzüberschreitenden Hindernissen" mit drei Projekten und die Priorität 3 "Nachhaltiger und kultureller Tourismus" mit einem Projekt.
Umgesetzt werden die Vorhaben von einem breiten Netzwerk aus Unternehmen, öffentlichen Körperschaften, Forschungseinrichtungen und Vereinen aus Südtirol, Tirol, Kärnten, Salzburg, Venetien und Friaul-Julisch Venetien.
Die Bewertungsrangordnung der genehmigten Projekte ist ab sofort auf der Programm-Webseite unter Aufrufe einsehbar. Die Förderverträge mit den Begünstigten sollen bis Ende März 2026 unterzeichnet werden. Am 23. März findet von 9 bis 10.30 Uhr ein Seminar zur Projektumsetzung statt (LINK Teams Sitzung).
Für die Förderperiode 2021-2027 standen für Interreg IT-AT rund 91,3 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung, von denen etwa 80 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die restlichen 20 Prozent aus nationalen öffentlichen Beiträgen oder aus Eigenmitteln der Projekte stammen.
Weitere Informationen sind auf der Webseite des Programms zu finden.
pir
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