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Digitalisierung: Im Zusammenspiel zum Ziel

Broschüre der Abteilung Europa widmet sich dem Digitalisierungsprozess in Südtirol - Europäische, nationale und lokale Finanzmittel werden koordiniert und strategisch eingesetzt

BOZEN (LPA). Unter dem Titel "Fonds im Zusammenspiel" gibt die Abteilung Europa der Landesverwaltung eine Broschüre heraus, die Projekte beschreibt, die durch ein optimales Koordinieren der diversen mitfinanzierenden Fonds umgesetzt werden können. Die aktuelle, dritte Ausgabe der Publikation widmet sich nun der Digitalisierung, die in Südtirol mit Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), des PNRR (Nationaler Aufbau- und Resilienzplan) sowie mit Landesmitteln unterstützt wird. 

"Der Titel der Broschüre ist mehr als ein Schlagwort; es ist das konkrete Ziel, die verfügbaren Fördermittel bestmöglich für Südtirol einzusetzen", erklärt Peter Paul Gamper, der stellvertretende Direktor der Abteilung Europa und zugleich EFRE-Verwaltungsbehörde sowie Leiter der PNRR-Taskforce. Die Broschüre verdeutliche, wie europäische, nationale und regionale Mittel zusammenwirken, koordiniert und strategisch eingesetzt werden – insbesondere jene des EFRE und des PNRR. "Durch die Bündelung der Mittel und die zentrale Steuerung durch die Landesabteilung Informatik können Doppelgleisigkeiten vermieden, die Finanzen gezielter eingesetzt und die Wirkung der Investitionen deutlich erhöht werden", führt Gamper aus. 

„Wenn Finanzierungsmöglichkeiten sinnvoll verknüpft werden, können strategische Ziele mit mehr Nachdruck verfolgt werden. Die Broschüre macht zudem die Ergebnisse greifbar, die durch den Einsatz europäischer Fördermittel vor Ort entstehen, betont Europalandesrätin Magdalena Amhof

Die ersten beiden Ausgaben der digital abrufbaren Broschüre waren dem Thema Radwege in Südtirol und den Zivilschutzbauten gewidmet, nun ist die Digitalisierung an der Reihe. Gemeinsam mit der Abteilung Informatik wird in der Publikation skizziert, wie das spezifische Ziel 1.2 des EFRE sowie die Mission 1, Komponente 1 des PNRR zum Digitalisierungsprozess in Südtirol beitragen. "Beide Instrumente sind darauf ausgerichtet, den digitalen Wandel und die Innovationsfähigkeit des Landes Südtirol zu stärken und effizientere, zugänglichere und sicherere öffentliche Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen zu fördern", bestätigt Josef T. Hofer, der Direktor der Agentur für ein digitales Südtirol (ADAS) und der Abteilung Informatik. 

Inhaltlich wird in der Publikation das breite Spektrum an Maßnahmen beleuchtet, die der Digitalisierung zugeordnet werden können: von der Modernisierung der Cloud-Systeme über die Stärkung der Cybersicherheit, die Verbesserung der digitalen Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger bis hin zu zugänglicheren digitalen Diensten. Dazu wurden im Referenzzeitraum 2022-2026 über den EFRE, den PNRR und über Landesmittel insgesamt 119,2 Millionen Euro bereitgestellt, davon steuerten EFRE und PNRR je 29,69 bzw. 33,13 Millionen Euro bei. Zu den größten und wichtigsten Vorhaben, die verwirklicht wurden bzw. noch werden zählen das Leitprojekt Simply Digital mit dem neuen Bürgerportal myCIVIS, das neue Data Center Südtirol als technologisches Herzstück der Digitalisierung, aber auch das Projekt MIF (Migration Integration Factory) als Unterstützung für die Cloud-Migration und die mobile App "Digitales Südtirol". 

pir

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