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Bildung: Land legt konkreten Vorschlag zu Reallohnerhöhung vor

Land und Gewerkschaften verhandeln weiter - 400 Euro pro Kopf und Monat ist politische Vorgabe - Annäherung Landes- und Staatslehrer diskutiert – Magdalena Amhof: "Einigung bis Ende März bleibt Ziel"

BOZEN (LPA). Die Verhandlungen über höhere Gehälter im Bildungsbereich gehen in die entscheidende Phase. Bei der Runde heute (17. März) in Bozen haben sich die öffentliche Delegation und die Gewerkschaften intensiv damit befasst, wie die bereitgestellten Mittel konkret aufgeteilt werden. Es geht um die Gelder die, laut Landeshaushalt 2026 für das Lehrpersonal des Landes und der Schulen staatlicher Art, das Personal der Kindergärten, die Mitarbeitenden für Integration sowie die Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen bestimmt sind.

Einigung innerhalb 31. März wird angepeilt

Im Mittelpunkt steht ein klares Ziel der Landesregierung: Alle Beschäftigten im Bildungsbereich sollen spürbar mehr verdienen. Vorgesehen ist eine durchschnittliche Reallohnerhöhung von rund 400 Euro brutto pro Monat (auf 13 Monatsgehälter).

Personallandesrätin Magdalena Amhof spricht von einem wichtigen Schritt: "Wir haben eine solide Grundlage erarbeitet, um die Gehälter wie geplant anzuheben. Jetzt gilt es, die Details rasch festzulegen, damit die Auszahlung rückwirkend ab 1. Jänner 2026 erfolgen kann." Dafür arbeite man laut Amhof auf eine Einigung mit den Gewerkschaften bis spätestens 31. März hin.

Gehälter von Landes- und Staatslehrern annähern – Zusatzleistungen aufwerten

Neben der Reallohnerhöhung arbeitet das Land auch an mehr Fairness im System. Ziel ist es, die Gehälter zwischen den Lehrpersonen der Landesschulen und jenen der staatlichen Schulen (Grund-, Mittel- und Oberschulen) schrittweise anzunähern. Dabei geht man nach dem Prinzip "Gleiche Leistung muss auch gleich bezahlt werden" vor. Für beide Maßnahmen, die Reallohnerhöhung und Annäherung der Gehälter, stehen insgesamt 100 Millionen Euro bereit. Weitere rund 10 Millionen Euro sind vorgesehen, um besondere Leistungen gezielt aufzuwerten. Wie diese verwendet werden, darüber beraten die Gewerkschaften an getrennten Verhandlungstischen mit den Bildungsdirektionen.

Sollte der Vorschlag des Landes Zustimmung finden, kann die Landesregierung die entsprechenden Richtlinien genehmigen und damit den Weg für die Vertragsunterzeichnung frei machen.

san/red

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