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86 neue Meister und 3 neue Handelsfachwirte

89 Fachkräfte aus Handwerk, Gastronomie und Handel haben gestern ihr Diplom erhalten. Die Diplomfeier fand am Abend im Noi Techpark in Bozen statt.

86 Absolventinnen und Absolventen von Meisterausbildungen in Handwerk und Gastgewerbe sowie drei Absolventinnen und Absolventen der Handelsfachwirteausbildung haben gestern Abend im Noi Techpark ihr Diplom erhalten. (LPA/Amt für Lehrling- und Meister

18 Meisterinnen, 68 Meister, zwei Handelsfachwirtinnen und ein Handelsfachwirt haben eine sehr anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Sie haben berufsbegleitend über mehrere Jahre Meisterkurse mit 1000 und mehr Stunden besucht und die entsprechenden Prüfungen absolviert. Dabei mussten sie fachliches Können in Theorie und Praxis ebenso unter Beweis stellen wie ihr Know-how in Sachen Unternehmensführung und Ausbildung von Lehrlingen. Die Handelsfachwirtinnen und Handelsfachwirte haben einen einjährigen, berufsbegleitenden Lehrgang von rund 380 Stunden absolviert und haben sich Wissen und Können in den Bereichen Unternehmensführung, Einkauf und Logistik, Handelsmarketing und Führung und Kommunikation angeeignet.

Gütesiegel für fachliche Qualifikation

"Der Meistertitel und das Handelsfachwirtediplom sind nicht nur ein Gütesiegel für fachliche Qualifikation, der internationales Ansehen bringt", betont der Landesdirektor der deutschsprachigen Berufsbildung, Peter Prieth, "sie stehen auch für Unternehmergeist und Durchsetzungsfähigkeit." An der vom Landesamt für Lehrlings- und Meisterausbildung organisierten Diplomverleihung nahmen gestern Abend (4. Oktober) im Noi Techpark in Bozen Süd zahlreiche Ehrengäste statt, darunter der zuständige Landesrat, mehrere Berufsschuldirektoren und Spitzenvertretende des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister (lvhapa), des Wirtschaftsverbandes (hds) und des Südtiroler Köcheverbandes. Vertreten waren auch der Hoteliers- und Gastwirteverband Südtirol (HGV), der Meisterbund, der Verein "Gastlichkeit in Südtirol" sowie zahlreiche Berufsgemeinschaften im Handwerk durch ihre Obleute.

Übersicht der Meisterberufe

Neben Küchenmeistern, Restaurant- und Barmeistern und Handelsfachwirte sind nun Fachkräfte in 20 handwerklichen Berufen Meister beziehungsweise Meisterinnen ihres Fachs: Die Palette reicht von Bodenlegern, Elektrotechnikern, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern, Floristen, Friseuren, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnikern, Kälte- und Klimatechnikern, Karosserietechnikern, Kfz-Mechatronikern, Konditoren, Maschinenbaumechanikern und Werkzeugmachern, Maurern, Metzgern, Milchtechnologen, Sägewerkern, Schlossern und Schmieden, Schönheitspflegern, Schuhmachern bis hin zu Tischlern.

Informationen zu den Meisterkursen und -prüfungen erteilt das Landesamt für Lehrlings- und Meisterausbildung (Tel. 0471 416980, E-Mail: lehre.meister@provinz.bz.it). Online sind sie auf den Landeswebseiten unter www.provinz.bz.it/meister zu finden.

red/jw

ss

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