Veranstaltungen

„prima la musica": Landeswettbewerb abgeschlossen

"prima la musica": Simon Salzburger (Steirische Harmonika) mit Jury-Koordinator Konrad Pichler (im Bild), unterrichtet wurde er von Helmuth Erlacher (Foto: LPA/Musikschule Lana)

Der Landeswettbewerb »prima la musica« wurde gestern (9. Juni) mit den Wertungsspielen für Steirische Harmonika, Horn, Blockflöte, Querflöte und Klarinette abgeschlossen.

Drei intensive Wettbewerbstage liegen hinter den Teilnehmenden am Jugendmusikwettbewerb »prima la musica«: Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrpersonen sowie die Organisatorinnen und Organisatoren waren mit großem Einsatz dabei. Gestern (9. Juni) waren die Wertungsspiele mit Steirischer Harmonika, Querflöte, Blockflöte, Horn und Klarinette an der Reihe. Die Wettbewerbsteilnehmenden gaben an den vier Austragungsorten an den Musikschulen Meran, Terlan, Auer und Lana ihr Bestes. Vorgestern (8. Juni) waren die Wertungsspiele für Euphonium/Tenorhorn, Tuba, Klarinette, Querflöte, Fagott, Oboe und Schlagwerk ausgetragen worden. Die Instrumente Trompete beziehungsweise Flügelhorn, Posaune, Saxophon und Querflöte eröffneten am 7. Juni die Wertungsspiele dieser besonderen Initiative. Am ersten Wettbewerbstag war zudem feinste Kammer-, Streich- und Zupfmusik zu hören.

»Wir freuen uns, wenn es uns mit dieser Initiative gelingt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene näher an die Musik heranzuführen«, unterstreicht Alexander Veit, Direktor der Musikschuldirektion Meran/Passeier und Mitorganisator des Wettbewerbs: »Dabei geht es uns vor allem darum, den ganzheitlichen Aspekt in der musikalischen Ausbildung zu fördern. Dazu gehört weit mehr als technisches Können.«

Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner stimmt diesem Grundgedanken zu: »Gerade in Zeiten der Pandemie hat das Musizieren einen Beitrag dazu geleistet, Rhythmus zu geben und Stimmungen auszudrücken. Und nicht zuletzt fördert Musik auch Kompetenzen, die für das Lernen nützlich und dienlich sind: Konzentrations- und Vernetzungsfähigkeit, Fokussieren auf das Wesentliche, Abbau von Blockaden und von Stress, gepaart mit dem Ausschütten von Endorphinen, die für eine bessere Stimmung und eine ausgeglichene Gemütslage sorgen«, unterstreicht die Landesschuldirektorin, die selbst eine der Wettbewerbs-Jurys koordinierte. »Im Vordergrund stehen für mich bei diesem Wettbewerb immer die Kinder und Jugendlichen, die ein Feedback zu ihrer Leistung bekommen, die aber vor allem auf ihrem musikalischen Weg und mit Blick auf ihre Persönlichkeitsentwicklung bestärkt, gefordert und gefördert werden sollen. Ein Dank und ein Kompliment gilt allen beteiligten Ausführenden. Es gilt aber auch den Lehrpersonen, die kreativ und ideenreich in der Pandemiezeit sowohl in den Musikschulen als auch in den Grund-, Mittel- und Oberschulen und in den Schulen der Berufsbildung musikalische Betätigung ermöglicht und sich immer wieder neu auf Situationen eingestellt haben«, betont Landesschuldirektorin Falkensteiner.

»Das Besondere an prima la musica ist, dass Schülerinnen und Schüler aus den ersten Unterrichtsjahren unserer Musikschulen genauso ihre Bühne bekommen wie die gereiften jungen Musikerinnen und Musiker, die sich routiniert und souverän auf diesem Parkett bewegen. Ob Solistinnen und Solisten, jugendliche Instrumental-Begleiterinnen und Instrumental-Begleiter oder Ensembles, sie haben alles daran gesetzt, dem Musikinstrument oder der eigenen Stimme die schönsten Töne zu entlocken, nachdem sie sich ein Jahr lang intensiv auf diesen Termin vorbereitet haben«, sagt Bildungslandesrat Philipp Achammer: »Ich bin überzeugt: Unseren jungen Talenten ein Umfeld zu schaffen, in dem sie reifen und wachsen können, ist Aufgabe der Kulturpolitik. In sie zu investieren, lohnt sich.«

vh/mac/LPA

 

vh

Bildergalerie