Häufig gestellte Fragen (aktualisiert 19.05.2021)


Häufig gestellte Fragen (aktualisiert am 19.05.2021)


Muss eine Lehrperson die BEP absolvieren, wenn ...

  • ... die vorgeschriebenen 180 Tage Dienst (bis 31.08.17) nicht in jener Wettbewerbsklasse geleistet wurden, für die der Studientitel gültig ist?
    Ja, denn der Dienst muss innerhalb jener Wettbewerbsklasse geleistet worden sein, für welche die LP den gültigen Studientitel (und die vorgeschriebenen Ergänzungsprüfungen) besitzt.
  • ... der Dienst im Ausland geleistet wurde?
    Nein, sofern der Dienst mit gültigem Studientitel geleistet wurde.
  • ... die Induktionsphase in Österreich absolviert wurde?
    Ja, diese Lehrpersonen erhalten ein Bildungsguthaben für die kollegialen Hospitationen.
  • ... die Lehrperson in ihrem ersten Unterrichtsjahr bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten hat?
    Nein, diese Lehrpersonen müssen das Berufsbildungs- und Probejahr absolvieren und nehmen in diesem Rahmen an den Fortbildungen der Berufseingangsphase teil.
  • ... die Lehrperson nicht in den Schulranglisten eingetragen ist und eine geeignete Stelle über die Direktberufung erhält?
    Ja, Voraussetzung ist die Lehrperson erfüllt alle sonstigen Bedingungen.
  • ... sie heuer nicht in jener Wettbewerbsklasse unterrichtet, für die sie den gültigen Studientitel aufweist?
    Nein. Die Berufseingangsphase wird aufgeschoben bis die Lehrperson die Voraussetzungen erfüllt.
  • ... wenn sie einen gültigen Studientitel besitzt, heuer allerdings Integration (ohne Spezialisierungstitel) unterrichtet und die in diesem Bereich vorgesehene verpflichtende Fortbildung im Ausmaß von 25 Stunden besucht?
    Ja. Allerdings gibt es für diese Lehrpersonen eine Anerkennung von Bildungsguthaben für Fortbildungen im Ausmaß von 14 Stunden.
  • ... sie die Berufseingangsphase im Schuljahr 2020/2021 nicht absolviert hat? Wenn ja, nach der bisherigen oder nach der neuen Regelung?
    Ja. Sie absolviert die Berufseingangsphase nach der neuen Regelung.
  • ... wenn sie einen gültigen Studientitel besitzt, heuer allerdings zeitgleich mit der Berufseingangsphase eine lehrbefähigende universitäre Ausbildung im Inland z. B. universitärer Lehrgang für Integration absolviert?
    Ja. Allerdings gibt es für diese Personen eine Anerkennung von Bildungsguthaben für die Fortbildungsmodule, Praxisreflexionen und Kollegialen Hospitationen. Somit sind für diese Lehrpersonen folgende Teile der Berufseingangsphase verpflichtend:

    Führen der Dokumentation der beruflichen Entwicklung, Probezeit mit Bewertung.

Darf eine Lehrperson die BEP absolvieren, wenn…

  • ... der Arbeitsvertrag erst nach dem 30.09. beginnt?
    Nein. Der befristete Arbeitsvertrag muss innerhalb 30. September abgeschlossen werden und bis voraussichtlich wenigstens 30. April dauern.
  • ... der Arbeitsvertrag weniger als 7 von 22 oder 6 von 18 Wochenstunden vorsieht?
    Nein.
  • ... sie sich in Elternzeit befindet?
    Nein.
  • ... sie den gültigen Studientitel bis zum 30. September nicht besitzt, sondern erst im Oktober das Studium abschließt?
    Nein, alle Voraussetzungen müssen spätestens bis 30. September erfüllt sein.

Fragen zum 2. Jahr der Berufseingangsphase (begrenzt auf das Schuljahr 2021/2022)

  • Müssen jene Lehrpersonen, die innerhalb des Schuljahres 2020/21 das erste Jahr der Berufseingangsphase abgeschlossen haben, das 2. Jahr noch absolvieren?
    Ja, sie absolvieren das zweite Jahr der Berufseingangsphase nach den bisherigen Regelungen. Das zweite Jahr der Berufseingangsphase wird im Schuljahr 2021/22 in letzter Auflage angeboten. Ab dem Schuljahr 2022/23 werden die berufsbegleitenden Maßnahmen für das zweite Jahr in das neue Modell der Berufseingangsphase integriert.
  • Müssen jene Lehrpersonen, die bis zum Schuljahr 2020/21 das erste Jahr der Berufseingangsphase aufgeschoben bzw. unterbrochen haben die Berufseingangsphase absolvieren?
    Ja, sie absolvieren die Berufseingangsphase nach der neuen Regelung.
  • Kann das 2. Jahr der BEP auf Grund einer Abwesenheit (Mutterschaft, Dienst im Ausland u.Ä.) auch zu einem späteren Zeitpunkt absolviert werden?
    Ja, bei Wiedereinstieg in den Beruf.
  • Müssen im 2. Jahr die Praxisreflexionen und der Abschlussnachmittag besucht werden?
    Ja, der Besuch ist verpflichtend.
  • Muss im 2. Jahr das Portfolio weitergeführt werden?
    Ja. Am Ende des Schuljahres findet ein Abschlussgespräch mit der Schulführungskraft und ggf. dem Tutor/der Tutorin statt.
  • Ist am Ende des 2. Jahres der Berufseingangsphase ein Bewertungsgespräch vorgesehen?
    Nein. Bei bestandener Probezeit im 1. Jahr, führt die Schulführungskraft am Ende des 2. Jahres der Berufseingangsphase ein Abschlussgespräch mit der Lehrperson und bestätigt den Abschluss der Berufseingangsphase.

    Im 1. Jahr bewertet die Schulführungskraft die Probezeit aufgrund der vorliegenden Elemente (Begleitung, eigene Beobachtungen, dokumentierte Unterrichtsbesuche, Bericht des Tutors/der Tutorin, Portfolio der beruflichen Entwicklung, Bewertungsvorschlag des Dienstbewertungskomitees) anhand eines Bewertungsrasters. Bei negativer Bewertung der Probezeit im 1. Jahr, wird die Probezeit im 2. Jahr der Berufseingangsphase erneut bewertet.
  • Welche berufsbegleitenden Maßnahmen müssen jene Lehrpersonen, die im zweiten Jahr der Berufseingangsphase bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten, absolvieren?
    Sie besuchen die Austausch- und Reflexionsgruppen im zweiten Jahr der BEP, führen die kollegialen Hospitationen (12 Stunden) durch und führen das Portfolio weiter, wobei sie die Vorgaben des RS 31/2019 beachten.

Sonstiges:

  • Wer überprüft, ob eine Lehrperson in der Berufseingangsphase ist?
    Die Schule und die Lehrperson sind aufgerufen zu überprüfen, ob die Voraussetzungen für die Absolvierung der Berufseingangsphase gegeben sind.
  • Wie wird die Berufseingangsphase absolviert, wenn eine Lehrperson zwei Arbeitsverträge mit verschiedenen Schulen hat?
    Bei Aufträgen an zwei Schulen stellt diejenige Schule den Tutor, an der die meisten Stunden geleistet werden. Dort wird auch die Probezeit beurteilt. Bei Stundengleichheit sprechen sich die Schulführungskräfte ab, welche Schule die Verwaltung der Lehrperson und die damit verbundenen Aufgaben übernimmt.
  • Wer erkennt ein Bildungsguthaben an?
    Die Zuerkennung von Bildungsguthaben erfolgt durch die zuständige Schulführungskraft. Die Details dazu sind im Rundschreiben Nr. 22/2021 angeführt.
  • Gibt es bei den Präsenzveranstaltungen eine Anwesenheits- und Abwesenheitsregelung?
    Der Besuch der Präsenzveranstaltungen ist verpflichtend.
    Alle Abwesenheiten sind von der Schulführungskraft über das Sekretariat der Schule vorab im Kurssekretariat der Fortbildungsakademie Rechtenthal zu entschuldigen.
    Waltraud.Moser@provinz.bz.it

Hinweise zur Rolle des Tutors im zweiten Jahr der Berufseingangsphase gemäß alter Regelung:

  • Ein Tutor/eine Tutorin ist zwar vorgesehen, die Aufgaben reduzieren sich aber deutlich, vor allem wenn das 2. Jahr an der gleichen Schule absolviert wird. Der Tutor bleibt Begleiter, Ansprechpartner und Berater nach Bedarf und individueller Situation; etwas wichtiger wird die Rolle, wenn das zweite Jahr der BEP an einer neuen Schule absolviert wird.
  • Im zweiten Jahr der BEP geht es normalerweise nicht mehr um Bewertung; der Abschlussbericht des Tutors muss deshalb nicht in schriftlicher Form erfolgen, sondern kann in ein Abschlussgespräch zwischen Lehrperson, Schulführungskraft und Tutor/in eingebunden werden. In diesem Gespräch geht es um einen gemeinsamen Blick auf die Phase des Berufseinstiegs und Aspekte der zukünftigen beruflichen Entwicklung