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Treffen in Aosta zu den Herausforderungen der Berggebiete

Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler hat am Treffen der politischen Kommission für die Berggebiete in Aosta teilgenommen. Die Herausforderungen und Schwierigkeiten dieser Gebiete standen im Fokus.

Landesrat Arnold Schuler hat am Freitag, 30. September an der Konferenz der Regionen und Autonomen Provinzen in Aosta teilgenommen. Bei der Konferenz standen die Anliegen der Berggebiete im Mittelpunkt, zu denen die Landesräte der Regionen und Autonomen Provinzen Stellung genommen haben.

Der parlamentarische Prozess zu den Unterstützungsmaßnahmen zur Stärkung der Berggebiete war infolge des vorzeitigen Endes der Legislaturperiode in Rom unterbrochen worden. Beim Treffen wurde die bisherige Arbeit beleuchtet und an neuen, langfristigen Strategien zum Erhalt der Berggebiete gearbeitet.

Landesrat Schuler befürwortet diese Initiative: Es sei sehr wichtig, die Menschen im Berggebiet und ihre Schwierigkeiten auf gesamtstaatlicher Ebene zu vertreten. "Die Menschen in unseren Berggebieten", unterstrich Schuler, "prägen das Landschaftsbild maßgeblich. Jährlich werden über 90.000 Tiere auf die Almen aufgetrieben. Wir müssen verhindern, dass diese Gegenden aufgegeben werden." Die Großraubtiere und der Borkenkäfer bereiten derzeit vor allem in der Land- und Forstwirtschaft große Sorgen.  "Wir sollten die Spielräume, die wir auf staatlicher Ebene haben, nutzen", forderte der Landesrat.

Die steigenden Energiepreise, der Klimawandel samt Rückgang der Gletscher sowie die Aufrechterhaltung der wesentlichen Dienstleistungen wie Sanität, Bildung oder öffentlicher Verkehr in den Berggebieten waren weitere in der Konferenz behandelte Themen. Landesrat Schuler unterstreicht die Notwendigkeit, den Berggebieten auf nationaler Ebene auch durch diese Initiative mehr Gewicht zu geben. Ein gemeinsames Auftreten soll Lösungen voranbringen. "Es sind nämlich die Menschen dort, die durch ihre Arbeit einen wesentlichen Anteil der Wertschöpfung erwirtschaften und die Landschaft pflegen und erhalten", sagt Schuler.  


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LPA/red/np