Geschlechtergerechtigkeit in Wort und Bild

Geschlechtergerechtigkeit in Wort und Bild

"Das grammatikalische Geschlecht ist relevant - es geht um das Bild, das vor unserem inneren Auge entsteht, wenn wir einen Satz lesen. Sprache spiegelt nicht nur das Bewusstsein, sie prägt es auch."

aus: Annette Lenz in "Wie gerecht kann Sprache sein?"

Die sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter ist grundlegend für eine erfolgreiche Gleichstellung. Diese Forderung wurde von der europäischen Frauenbewegung vor allem im deutschsprachigen Raum bereits in den 1980er Jahren gestellt. Dagegen wird seitdem immer wieder argumentiert, dass die Sprache durch fortwährende Doppelnennungen (Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler, Arbeiterinnen und Arbeiter…) schwer lesbar bzw. vorlesbar wird.

Das muss nicht sein - es gibt eine Vielzahl an Leitfäden und Veröffentlichungen mit guten Tipps für die praktische Umsetzung einer gendersensiblen Sprache, mit vielen Vorschlägen, wie sich ständige Doppelnennungen auf kreative Art und Weise vermeiden lassen, und zahlreichen konkreten Beispielen.

Hier einige Beispiele mit den Links zum Download der Dokumente: