RE.A.DY

RE.A.DY ist das italienische Netzwerk der Regionen, autonomen Provinzen, die sich dafür einsetzen Diskriminierungen wegen sexueller Orientierung und Genderidentität vorzubeugen, zu bekämpfen und zu überwinden sowie die von der Verfassung, den Europäischen Bestimmungen und dem internationalen Recht anerkannten Menschenrechte der LGBT+-Personen zu wahren. Für die öffentlichen Verwaltungen bietet RE.A.DY einen Rahmen, auf einer nicht ideologischen Ebene Erfahrungen und Best Practices auszutauschen.

RE.A.DY Autonome Provinz Bozen - Südtirol

Das Land Südtirol ist dem Netzwerk 2019 beigetreten.

Ansprechperson ist:

Judith Notdurfter
Direktorin im Amt für Außenbeziehungen und Ehrenamt
Landhaus 1, Silvius-Magnago-Platz 1, 39100 Bozen

Tel.: +39 0471 41 21 30

Website:www.reteready.org

Partner

Italienweit sind 19 Regionen und autonome Provinzen sowie zahlreiche Gemeinden Mitglieder des Netzwerks RE.A.DY. In Südtirol gehören derzeit neben dem Land Südtirol auch folgende weitere Partnerinstitutionen dem Netzwerk an:

  • Gleichstellungsrätin
  • Gemeinde Auer
  • Gemeinde Bozen
  • Gemeinde Brixen
  • Gemeinde Bruneck
  • Gemeinde Eppan an der Weinstraße
  • Gemeinde Kaltern an der Weinstraße
  • Gemeinde Kurtatsch an der Weinstraße
  • Gemeinde Margreid an den Weinstraße
  • Gemeinde Meran
  • Gemeinde Montan
  • Marktgemeinde Neumarkt
  • Gemeinde Truden im Naturpark
  • Bezirksgemeinschaft Wipptal
  • Gemeinde Sterzing
  • Bezirksgemeinschaft Vinschgau
  • Bezirksgemeinschaft Eisacktal
  • Bezirksgemeinschaft Pustertal
  • Gemeinde Franzensfeste
  • Gemeinde Natz-Schabs
  • Gemeinde Vahrn
  • Gemeinde Ulten

Im Jahr 2020 ist eine ständige Arbeitsgruppe eingerichtet worden, in der ein regelmäßiger Austausch und eine gemeinsame Planung der Tätigkeiten stattfindet. Unterstützt wird die Arbeitsgruppe von Centaurus-Archigay als repräsentativste Südtiroler Organisation, die sich hauptsächlich für die Gleichstellung von LGBT+-Personen einsetzt.

Kampagne für Respekt statt Hass im Netz

Auch das Netzwerk RE.A.DY nimmt an der Kampagne #nohatespeech gegen Hass im Netz teil.

Kampagne für Respekt statt Hass im Netz
Halb Gesicht, halb Emoji: Die Kampagne zeigt, dass auch im Internet Menschen agieren und die Distanz nur eine vermeintliche ist.

Kernstück der Kampagne ist die Internetseite: www.digitalistreal.it.

Am 25. März 2022 haben daraufhin die Südtiroler Netzwerkpartner ein Online-Treffen abgehalten und beschlossen, für den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie am 17. Mai 2022 eine Kampagne gegen Hate Speech zu organisieren, die vor allem an Jugendliche gerichtet ist.

Südtiroler Netzwerkpartner beim Onlineaustausch

Veranstaltungshinweise unserer Netzwerkpartner:

https://opencity.gemeinde.bozen.it/Themen/Mensch-und-Gesellschaft/Soziale-Sicherheit/RE.A.DY

Inklusives Brixen - Offizielle Seite der Gemeinde Brixen

Stadtgemeinde Bruneck - Home - Bürgerservice - Aktuelles - News (brunico.bz.it)

News und Veranstaltungen

News und Veranstaltungen

 

Jahrestreffen 2021 in Volterra

Vom 24. – 25. September 2021 fand in Volterra für alle Partner in ganz Italien das jährliche Treffen des Netzwerks RE.A.DY statt. Dabei wurde für das Jahr 2022 festgelegt, dass als gemeinsame Initiative, an der sich alle Partner beteiligen können, eine hauptsächliche an junge Menschen gerichtete Kampagne gegen Hate Speech organisiert wird. Das Jahrestreffen 2022 wird in Parma abgehalten.

Tag gegen Homophobie: Gegen Hassreden, für mehr Respekt

Das Land Südtirol beteiligt sich im Rahmen des Netzwerkes RE.A.DY an einer Aktion gegen Hassreden, vor allem gegen Menschen der LGBT+Gemeinschaft.

Am morgigen Dienstag (17. Mai) wird der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie begangen. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Netzwerk RE.A.DY beteiligt sich auch das Land Südtirol zusammen mit der Gleichstellungsrätin, den Bezirksgemeinschafen Wipptal, Vinschgau, Eisacktal und Pustertal sowie den Gemeinden Auer, Bozen, Brixen, Bruneck, Eppan, Kaltern, Kurtatsch, Margreid, Meran, Montan, Neumarkt, Truden, Sterzing, Franzensfeste, Natz-Schabs, Vahrn und Ulten an der Kampagne gegen Hass im Netz #nohatespeech. Unter dem Motto "Blockiere den Hass, teile Respekt" setzt sich das Netzwerk ein für mehr Wertschätzung und Achtung aller Menschen, unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Mit einer Plakataktion in der gesamten laufenden Woche soll für einen hassfreien Umgang miteinander geworben werden und ist Teil der Landeskampagne „Digital ist real“. 

23 Südtiroler Partner von Antidiskriminierungsnetzwerk RE.A.DY

Das Land Südtirol ist seit dem Jahr 2019 Teil des Antidiskriminierungsnetzwerkes RE.A.DY. Darin vernetzen sich die Verwaltungen von Provinzen, Regionen und Gemeinden, um gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität vorzugehen. In Südtirol gehören neben dem Land mittlerweile folgende 22 Partnerinstitutionen dem Netzwerk an. Insgesamt umfasst das Netzwerk über 230 Mitglieder. "Unser Netzwerk steht dafür ein, dass wir von öffentlicher Seite her uns für einen gleichberechtigten, respektvollen Umgang miteinander einsetzen, der mit einer hassfreien Kommunikation beginnt und sich durch alle Lebensbereiche zieht", betont die Beauftragte des Landes für das Netzwerk RE.A.DY, Judith Notdurfter.

Landeshauptmann trifft Vereinigung Centaurus Arcigay

Bei einem Treffen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher am heutigen Montag (16. Mai) erläuterten Arianna Miriam Fiumefreddo und Andreas Unterkircher, Präsidentin und Vizepräsident der Vereinigung Centaurus Arcigay, die aktuellen Herausforderungen. Diese reichen von Bullismus an Schulen und Beschimpfungen über die Gesundheitsvorsorge bis hin zu Diskriminierung am Arbeitsplatz und Benachteiligungen im Alltag. Positive Früchte trage das Projekt "Casa Rainbow Haus", das gefährdeten LGBTQIA+Personen ein sicheres und geschütztes Zuhause bietet. Landeshauptmann Kompatscher hob in dem Gespräch die wertvolle Informationsarbeit des Antidiskriminierungsnetzwerkes RE.A.DY hervor.

Gegen Hassreden, für mehr Respekt

Homophobie bezeichnet laut Definition der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte die "irrationale Angst vor lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen und ihrer Lebensweise", Transphobie bezieht sich auf "Personen, deren gelebte Geschlechtsidentität aufgrund von Hormonbehandlungen, chirurgischen Eingriffen, Kleidung oder Kosmetik nicht mit ihrer bei der Geburt bestimmten Geschlechteridentität übereinstimmt." Hassreden, online oder analog, würden diese Ängste befeuern und dazu beitragen, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und alle, die nicht den eingeschlechtlichen und heterosexuellen Normen folgen, (LGBTQIA+) diskriminiert und vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden. Hassreden gelten in Italien nur dann als Straftatbestand, wenn sie gegen bestimmte Gruppen gerichtet sind – LGBTQIA+ zählen jedoch nicht dazu.

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