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Erinnerung: "Frauenherzen schlagen anders" - Vortrag aus der Reihe "Informierte Frauen" im Rahmen der Frauenakademie am 27. Oktober in Klausen

Referentin: Rosmarie Oberhammer, Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin; Klausen, Walthersaal, Beginn um 20.00 Uhr

Auch heute noch sind der Herzinfarkt männlich und
die Osteoporose weiblich behaftet. Tatsächlich sterben aber weltweit mehr Frauen an Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfällen und etwa ein Viertel der Männer erkranken an Osteoporose. Leiden tatsächlich mehr Frauen an einer Depression? Warum werden Depressionen bei Männern  häufig verzögert oder gar nicht erkannt? Die Depression ist ein Beispiel, wie sich eine Erkrankung bei Frauen und Männern unterschiedlich zeigt und damit mitunter verkannt wird. Bei den Herzkreislauferkrankungen gibt es eine Reihe von Unterschieden zwischen weiblichen und männlichen Patienten. Die Wissenschaft hat erkannt, dass Medikamente an Frauen und Männern ausgetestet werden müssen, und dass auch Erkrankungen in ihrer Entstehung, ihrem Erscheinungsbild und ihrer Behandlung entsprechend geschlechter­spezifischer Besonderheiten erforscht werden müssen. Gendermedizin ist eine relativ junge Disziplin, die sich mit den Besonderheiten zwischen Frauen und Männern in der Medizin auseinandersetzt und den Weg zu einer personalisierten Medizin ebnen möchte, von der Frauen und Männer in gleicher Weise profitieren.

Den aktuelle Veranstaltungskalender "Informierte Frauen" gibt es unter ttp://www.provinz.bz.it/chancengleichheit/themen/vortragsreihe-informierte-frauen.asp.

KS