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Monika Hauser als Finalistin für den internationalen Förderpreis “La Donna dell’anno” nominiert

Landesbeirates für Chancengleichheit ruft zur Abstimmung für den Publikumspreis auf.

Monika Hauser

Die bekannte Ärztin Monika Hauser, Tochter von Südtiroler Eltern, wurde vom Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen für den internationalen Förderpreis „La Donna dell’anno“ vorgeschlagen, welcher heuer zum 19. Mal von der Region Valle d’Aosta vergeben wird. Mit dem Preis werden Frauen gewürdigt, die sich in besonderem Maße für die Wahrung der Grundrechte und kulturellen Identität sowie der Beteiligung der Frauen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einsetzen und diese fördern. Unter den bisherigen Preisträgerinnen finden sich weltweit bekannte Persönlichkeiten wie die kongolesische Journalistin Caddy Adzuba Furaha, die kurdische Abgeordnete Leyla Zana und die UN-Flüchtlings-Beauftragte Alessandra Morelli.

Die nominierte Monika Hauser hat in den 1990er Jahren die Frauenrechtsorganisation medica mondiale gegründet mit dem Ziel, traumatisierten Frauen und Mädchen aus Kriegs- und Krisengebieten medizinische, psychologische und rechtliche Hilfe zu bieten. Insbesondere setzt sie sich mit ihrer Organisation dafür ein, dass Vergewaltigung als System der Kriegsführung anerkannt und damit als Asylgrund zugelassen wird. Denn in der bisherigen Praxis wird Vergewaltigung nur in Ausnahmefällen als Asylgrund akzeptiert. Gleichzeitig setzt sich medica mondiale politisch für die Rechte von Frauen ein und macht öffentlich auf die Verbrechen und die zerstörerischen Folgen für Frauen und Gesellschaften aufmerksam. Mit dem Einsatz von medica mondiale sollen Frauen die Chance erhalten, trotz ihrer Erfahrung entwürdigender und zerstörerischer Gewalt eigenständig und selbst bestimmt leben zu können.

Nun steht es fest: Monika Hauser hat es unter die drei Finalistinnen des gut dotierten Preises geschafft. „Wir freuen uns außerordentlich, dass unsere Kandidatin Monika Hauser unter den Finalistinnen ist. Die Nominierung ist eine wichtige Anerkennung ihres Engagements und ihres unermüdlichen Einsatzes für Frauen und Mädchen in Krisengebieten. Sie ist damit für uns alle ein großes Vorbild,“ so die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit Ulrike Oberhammer. Neben Monika Hauser haben es noch Alessandra Farris und Karina Atkinson ins Finale geschafft. Alessandra  Farris hat als Tochter von Eltern mit einer Hörbeeinträchtigung das Start up Unternehmen IntendiMe gegründet und ein innovatives System entwickelt, welches blinden Menschen ermöglicht, ihre Beeinträchtigung zu überwinden. Der Biologin Karina Atkinson ist es gelungen, in Paraguay ein Gebiet vor der industriellen Bewirtschaftung zu retten und mit dem Schutzgebiet Laguna Blanca einen Anziehungspunkt für Forscher aus aller Welt sowie eine Einkommensquelle für die lokale Bevölkerung zu schaffen. 

Jetzt ist die Unterstützung durch die Öffentlichkeit gefragt!

Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und die feierliche Preisverteilung finden am 31. Mai in St. Vincent im Aostatal statt. Die Erstplatzierte kann sich auf einen Geldpreis von € 20.000 freuen, für die Zweit- und Drittplatzierte gibt es immerhin noch jeweils € 15.000 und € 10.000. Die Preisgelder müssen dabei in humanitäre Projekte des Tätigkeitsbereiches fließen, für den die Kandidatinnen ausgezeichnet wurden. Der erste und der dritte Preis werden von einer Jury vergeben, während der zweite Preis ein Publikumspreis ist. Alle haben die Chance, mit ihrer Stimme der persönlichen Favoritin bis zum 31. Mai zum Preis zu verhelfen und online unter dem Link http://www.consiglio.vda.it/app/donnadellanno ihre Stimme abzugeben.

Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen ruft alle zur Unterstützung von Monika Hauser auf, denn jede Stimme zählt!

ks

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