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Fair Image Award für frauenfreundliche Werbung vorgestellt

Ideen zum Thema "Mädchen und Werbung" können bis zum 30. Mai eingereicht werden. Das Siegerprojekt erhält eine Skulptur von Sieglinde Tatz Borgogno als Wandertrophäe und 7500 Euro Preisgeld.

Landesrätin Martha Stocker, die Künstlerin Sieglinde Tatz Borgogno und Beiratspräsidentin Ulrike Oberhammer - Foto: LPA/Ulrike Griesser

Der Landesbeirat für Chancengleichheit setzt sich seid jeher für ein differenziertes Frauenbild in den Medien ein. Besonders in der Werbung ist die Darstellung von Frauen häufig von alten Rollenbildern und Klischees gepägt. Werbung ist ein fixer Bestandteil unseres Alltags. Die Botschaften fließen bewusst oder unbewusst in unsere Wahrnehmung ein. Sexistisch ist eine Werbung immer dann, wenn sie ein Geschlecht - meistens ist es die Frau - in traditionell beschränkter Funktion, als sexuell verfügbares Wesen oder nur mit stereotypen Eigenschaften darstellt, wenn sie Körper oder Körperteile wie Hintern und Brüste als Blickfang einsetzt und so voyeuristische Instinkte bedient.
Nun möchte der Landesbeirat eine andere Art von Werbung fördern und mit dem Fair Image Award positive Akzente setzen. Der Förderpreis soll dazu anregen, sich mit der Rolle der Frau in der Werbung und der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern auseinanderzusetzen. Gefragt sind wirkungsvolle, innovative und originelle Werbespots, Kurzfilme oder digitale Plakate, die sofort online gestellt werden können. Nicht eingereicht werden dürfen Konzepte oder bereits veröffentlichte Kampagnen.  

Die Förderkriterien und notwendigen Unterlagen finden Sie hier.

ks

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