Kindertagesstätten > Beiträge für öffentliche und private Körperschaften

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Beiträge für öffentliche und private Körperschaften

Das Land unterstützt Familien in Südtirol und gewährt für die Kleinkinderbetreuung Beiträge an öffentliche und private soziale Körperschaften. Diese können innerhalb 15. Dezember um einen Beitrag ansuchen, nachzulesen in den Kriterien.

Seit 31. Juli 2019 gelten neue Richtlinien für die Gewährung von Beiträgen für die Führung der Dienste Kindertagesstätte sowie Tagesmütter-/väterdienst (Beschluss der Landesregierung vom 30.07.2019, Nr. 666).

Covid-19 – Maßnahmen im Bereich der Kleinkinderbetreuung - Widerruf des Beschlusses Nr. 733/2020 und Bestätigung des Beschlusses Nr. 543/2020 mit Festlegung der Anwendungsmodalitäten, auch in Abweichung von den einschlägigen geltenden Richtlinien (Beschluss der Landesregierung vom 22.10.20, Nr. 1025)

Die Formulare zu den Kindertagesstätten finden Sie im Anhang (zum Herunterladen).

Es gelten die Qualitätsstandards für das frühpädagogische Handeln in den Kleinkindbetreuungsdiensten (Dekret des Landeshauptmanns vom 21. November 2017, Nr. 42). Sie finden das Dokument in der Anlage.

Informationen zur Ausschreibung des Kita-Dienstes finden die Gemeinden auf dieser Seite weiter unten.

Hier geht es zum Link der Agentur für die Verfahren und die Aufsicht von öffentlichen Verträgen im Bereich öffentliche Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge (AOV)

Richtlinien zur Finanzierung der Betreuung in den Kleinkinderbetreuungsdiensten außerhalb Südtirols (Beschluss der Landesregierung vom 4. September 2018, Nr. 876) und Musterabkommen (siehe unten).  Das Musterabkommen zwecks Kostenmitübernahme durch die Gemeinde bzw. den Arbeitgeber sowie das Formular für das Beitragsansuchen durch die Gemeinde bzw. den Arbeitgeber für den Landesbeitrag finden Sie unter den Anlagen.

Die Betreuung in einer Kindertagesstätte ist ausschließlich für Kleinkinder im Alter zwischen drei Monaten und drei Jahren vorgesehen, d.h. bis zur Vollendung des 4. Lebensjahres, wenn die Kinder den Kindergarten noch nicht besuchen.

Es werden höchstens 30 Kinder gleichzeitig in einer Kindertagesstätte aufgenommen.

Die Kriterien für die Aufnahme der Kinder sowie die Modalitäten für die Abfassung der Rangordnung und der Wartelisten werden von der Trägergemeinde festgelegt.

Zwecks der Zulassung zur Kindertagesstätte ist die Unterzeichnung eines schriftlichen Dienstvertrages zwischen der Familie des betreuten Kindes und der privaten leistungserbringenden Körperschaft erforderlich.

Die Familien, welche den Dienst Kindertagesstätte in Anspruch nehmen, können um die Tarifbegünstigung ansuchen: um den Antrag um Tarifbegünstigung zu stellen, können sich die Familien an den Sozialsprengel der gebietsmäßig zuständigen Bezirksgemeinschaft wenden. Die Höhe des Tarifs, welcher zu Lasten der Familie geht, wird nach der Bewertung von Einkommen, Vermögen und Ausgaben der Familie sowie nach der Anzahl der Familienmitglieder berechnet: jede Familie zahlt den Stundentarif, der sich aufgrund der "wirtschaftlichen Lage" der Familie, die laut den Kriterien des Dekrets des Landeshauptmannes 30/2000 berechnet wird, ergibt. Der Mindesttarif beträgt 0,90 € pro Stunde und der Höchsttarif 3,65€ pro Stunde.

Förderung und Unterstützung der Familien in Südtirol
Landesgesetz vom 17. Mai 2013, Nr. 8

Qualitätsstandards für das frühpädagogische Handeln in den Kleinkindbetreuungsdiensten
Dekret des Landeshauptmanns vom 21. November 2017, Nr. 42

Richtlinien für die Finanzierung der Kindertagesstätten und des Tagesmütter-/Tagesväterdienstes Beschluss der Landesregierung vom 30.07.2019, Nr. 666

Richtlinien zu Vergütungen an externe Experten und Expertinnen bei Bildungs- und ähnlichen Initiativen, die vom Land organisiert werden Beschluss vom 26. Januar 2021, Nr. 39

Genehmigung der Richtlinien zur Finanzierung der Betreuung in den Kleinkinderbetreuungsdiensten außerhalb Südtirols Beschluss vom 4. September 2018, Nr. 876

Information gemäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016

Verantwortlich für die Datenverarbeitung: Verantwotlich für die Datenverarbeitung ist die Autonome Provinz Bozen, Silvius-Magnago-Platz Nr. 1, Landhaus 1, 39100, Bozen, E-Mail: generaldirektion@provinz.bz.it
PEC: generaldirektion.direzionegenerale@pec.prov.bz.it

Datenschutzbeauftragte (DSB): Die Kontaktdaten der DSB der Autonomen Provinz Bozen sind folgende: E-Mail: dsb@provinz.bz.it  PEC: rpd_dsb@pec.prov.bz.it

Zwecke der Verarbeitung: Die übermittelten Daten werden vom dazu befugten Landespersonal, auch in elektronischer Form, für institutionelle Zwecke in Zusammenhang mit dem Verwaltungsverfahren verarbeitet, zu dessen Abwicklung sie im Sinne von Landesgesetz vom 17. Mai 2013, Nr. 8 angegeben wurden. Die mit der Verarbeitung betraute Person die Direktorin der Familienagentur an ihrem Dienstsitz. Die Mitteilung der Daten ist unerlässlich, damit die beantragten Verwaltungsaufgaben erledigt werden können. Wird die Bereitstellung der Daten verweigert, können die eingegangenen Anträge und Anfragen nicht bearbeitet werden.

Mitteilung und Datenempfänger: Die Daten können folgenden anderen öffentlichen und/oder privaten Rechtsträgern zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen im Rahmen ihrer institutionellen Aufgaben mitgeteilt werden, soweit dies in engem Zusammenhang mit dem eingeleiteten Verwaltungsverfahren erfolgt: Ministero per le politiche della famiglia, Regierungskommissariat und andere lokale, nationale und europäische öffentliche Körperschaften oder öffentliche Einrichtungen, In-House-Gesellschaften oder Hilfskörperschaften der Autonomen Provinz Bozen. Die Daten können auch weiteren Rechtsträgern mitgeteilt werden, die Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Wartung und Verwaltung des informationstechnischen Systems der Landesverwaltung und/oder der institutionellen Website des Landes, auch durch Cloud Computing, erbringen. Der Cloud Provider Microsoft Italien GmbH, welcher Dienstleister der Office365 Suite ist, hat sich aufgrund des bestehenden Vertrags verpflichtet, personenbezogene Daten nicht außerhalb der Europäischen Union und der Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (Norwegen, Island, Lichtenstein) zu übermitteln, ohne die vom Abschnitt V der Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 geeigneten vorgesehenen Garantien. Die genannten Rechtsträger handeln entweder als externe Auftragsverarbeiter oder in vollständiger Autonomie als unabhängige Verantwortliche.

Datenübermittlungen: Übermittlungen personenbezogener Daten an Drittländer ist nicht vorgesehen.

Verbreitung: Ist die Verbreitung der Daten unerlässlich, um bestimmte von der geltenden Rechtsordnung vorgesehene Veröffentlichungspflichten zu erfüllen, bleiben die von gesetzlichen Bestimmungen vorgesehenen Garantien zum Schutz der personenbezogenen Daten der betroffenen Person unberührt.

Dauer: Die Daten werden so lange gespeichert, als sie zur Erfüllung der in den Bereichen Abgaben, Buchhaltung und Verwaltung geltenden rechtlichen Verpflichtungen benötigt werden, und zwar mindestens zehn Jahre nach Abschluss des Verwaltungsverfahrens gemäß Artikel 2220 ZBG.

Automatisierte Entscheidungsfindung: Die Verarbeitung der Daten stützt sich nicht auf eine automatisierte Entscheidungsfindung.

Rechte der betroffenen Person: Gemäß den geltenden Bestimmungen erhält die betroffene Person auf Antrag jederzeit Zugang zu den sie betreffenden Daten und es steht ihr das Recht auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten zu; sofern die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind, kann sie sich der Verarbeitung widersetzen oder die Löschung der Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung verlangen. Im letztgenannten Fall dürfen die personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Einschränkung der Verarbeitung sind, von ihrer Speicherung abgesehen, nur mit Einwilligung der betroffenen Person, zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen des Verantwortlichen, zum Schutz der Rechte Dritter oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses verarbeitet werden.

Das entsprechende Antragsformular steht auf der Webseite http://www.provinz.bz.it/de/transparente-verwaltung/zusaetzliche-infos.asp zur Verfügung.

Rechtsbehelfe: Erhält die betroffene Person auf ihren Antrag nicht innerhalb von 30 Tagen nach Eingang − diese Frist kann um weitere 60 Tage verlängert werden, wenn dies wegen der Komplexität oder wegen der hohen Anzahl von Anträgen erforderlich ist – eine Rückmeldung, kann sie Beschwerde bei der Datenschutzbehörde oder Rekurs bei Gericht einlegen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 10.01.2023)

Zuständige Einrichtung

Familienagentur
Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 83 71 Roberta Bovo
0471 41 83 81 Massimiliano Santi
0471 41 83 69 Gerhard Mair
E-Mail: familienagentur@provinz.bz.it
PEC: familienagentur.agenziafamiglia@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/familie

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Termine

Beitragsanträge und Vorschussanträge müssen bis einschließlich 15. Dezember des dem Beitragsjahr vorausgehenden Jahres eingereicht werden

Neue Anträge (für Kitas die im laufe des Bezugsjahres neu eröffnet werden) und Anträge auf einen ergänzenden Beitrag für zusätzliche Betreuungsstunden können bis einschließlich 30. September des Bezugsjahres eingereicht werden

Der Antrag um Auszahlung ist bis einschließlich 31. Dezember des Jahres einzureichen, das auf die Gewährungsmaßnahme folgt