Verkauf der geförderten Wohnung an das Institut für den sozialen Wohnbau

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Jeder Empfänger einer Wohnbauförderung, welcher unverschuldet in einen finanziellen Engpass gerät und dadurch Gefahr läuft, seine geförderte Wohnung im Versteigerungswege zu verlieren, hat die Möglichkeit, sie mit Ermächtigung an das Wohnbauinstitut zu verkaufen.

Das Gesuch kann frühestens dann eingereicht werden, wenn zusätzlich zur Sozialbindung auch schon die Immobiliarpfändung im Grundbuch angemerkt worden ist.

Wenn das Wohnbauinstitut die Wohnung kaufen kann, hat der Gesuchsteller auch die Möglichkeit, weiterhin als Mieter des Institutes in der geförderten Wohnung zu bleiben, oder er kann vom Institut eine andere, für den Bedarf seiner Familie geeignete Wohnung erhalten. Es gibt, in jedem Fall, keine Verpflichtung für das Wohnbauinstitut, die Wohnung zu kaufen, denn das Institut muss erst kontrollieren, ob die Wohnung die Voraussetzungen hat, um gekauft zu werden, und ob der Gesuchsteller die erforderliche Punktezahl erreicht, um in der geförderten Wohnung als Mieter bleiben zu können.

Die Höhe der Miete wird vom Institut festgelegt.

Grundvoraussetzungen:

  • man muss Empfänger einer Wohnbauförderung sein (zu Lasten der Wohnung muss im Grundbuch die Anmerkung der Sozialbindung erfolgt sein).
  • zu Lasten der Wohnung muss im Grundbuch die Anmerkung einer Immobiliarpfändung erfolgt sein.

  • Vollständig ausgefüllter Gesuchsvordruck
  • Fotokopie des Ausweises des Förderungsempfängers und des Käufers sowie des jeweiligen Ehepartners bzw. Lebensgefährten
  • Erklärung ansuchenden Förderungsempfängers über die Zusammensetzung der Familie mit Angabe seines meldeamtlichen Wohnsitzes (Selbsterklärung) 
  • Fotokopie der Einlagezahl mit Anmerkung der Sozialbindung und der Immobiliarpfändung (dem Amt vorbehalten)
  • Dokumentation über die bestehenden Schulden und kurzgefasste Schilderung der Ursachen ihrer Entstehung
  • Einheitlichen Einkommens- und Vermögens Erklärung (EEVE) der letzten 2 Jahre aller Familienmitglieder, die über ein Einkommen verfügen

Dem Ansuchen ist eine Stempelmarke von 16,00 € beizulegen.

Bevor das Gesuch beim Land eingereicht wird, sollte man sich mit den zuständigen Beamten des Wohnbauinstitutes in Verbindung setzen, um zusammen mit ihnen festzustellen, ob die Veräußerung der Wohnung an das Institut machbar ist, und ob der Gesuchsteller weiterhin in der Wohnung als Mieter wohnen darf oder eine andere zugewiesen bekommt.

Das Wohnbauinstitut kann die Wohnung ausschließlich zum Konventionalwert übernehmen, der um 20% reduziert wird, falls der Gesuchsteller in dieser Wohnung in Miete bleibt.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 27.04.2021)

Zuständige Einrichtung

Amt für Wohnbauprogrammierung
Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 87 17 (Elisabetta Antodaro)
0471 41 87 21 (Mattia Romani)
0471 41 87 16 (Daniele Crosa)
Fax: 0471 41 87 39
E-Mail: wohnbauprogrammierung@provinz.bz.it
PEC: wohnbauprogramm.programmazioneedilizia@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Parteienverkehr:

Haupsitz Bozen:
Landhaus 12, Kanonikus - Michael - Gamperstraße 1
(Ecke Schlachthofstraße) - tel. 0471 418710/40/60
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr

AUSSENSTELLE:
In Übereinstimmung mit den Schulferien sind unsere Außenstellen geschlossen. Auf der Webseite der Abteilung Wohnungsbau werden die jeweiligen Schließungen der Außenstellen bekanntgegeben.

  • Brixen:
    Regensburger Allee 18 (Villa Adele)
    Jeden zweiten und vierten Mittwoch des Monats: 9.00 - 12.00, 14.00 - 17.00 Uhr
  • Bruneck:
    Kapuzinerplatz 3
    Jeden ersten und dritten Mittwoch des Monats: 9.00 - 12.00, 14.00 - 17.00 Uhr
  • Meran:
    Esplanade, Sandplatz 10
    Jeden Dienstag von 9.00 - 12.00, 14.00 - 17.00 Uhr
  • Schlanders:
    Schlandersburgstraße 6
    Jeden ersten Mittwoch des Monats: 9.00 - 12.00, 14.00 - 17.00 Uhr

Termine

Das Gesuch kann nur dann eingereicht werden, wenn die Förderung, die dem Gesuchsteller gewährt worden ist, noch läuft, d.h., wenn die Sozialbindung noch nicht abgelaufen ist.