Wirtschaftsförderung - Beratung und Wissensvermittlung 2022 - 2023

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Unternehmen, die im Handelsregister der Handelskammer eingetragen sind sowie freiberuflich und selbständig Tätige, die in Südtirol eine Handwerks-, Industrie-, Handels- oder Dienstleistungstätigkeit als Haupttätigkeit ausüben, können Beiträge für Beratungen und die Wissensvermittlung in Anspruch nehmen.

Von den Förderungen ausgeschlossen sind:

Genossenschaften, die vom Amt für Genossenschaftswesen gefördert werden, Unternehmen die in Südtirol nur Verwaltungseinheiten, ein Domizil oder ein Depot für den Verkauf der eigenen Produkte haben und dort im Verhältnis zur Gesamtzahl der Beschäftigten des Unternehmens eine geringe Anzahl von Personal beschäftigen sowie Unternehmen, die nicht im Artikel 4 der geltenden Richtlinien angeführt sind.

Die Beiträge werden an Klein- und Mittelunternehmen als freigestellte Förderung laut Verordnung (EU) Nr. 651/2014 und an Großunternehmen im Rahmen der „De-minimis“-Regelung laut Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gewährt.

Die Anträge sind ausschließlich online über den E-Government-Service der Landesverwaltung „Beiträge für Beratung und Wissensvermittlung (Abschnitt V des Landesgesetzes vom 13. Februar 1997, Nr. 4)“ einzureichen.

Sollte der E-Government-Service nicht verfügbar ist, kann der Antrag auf dem bereitgestellten Vordruck über PEC-Mail eingereicht werden. Aufrecht bleibt die Pflicht, den Antrag auch über das genannte System einzureichen, sobald dieses betriebsbereit ist.

Es können mehrere Beitragsanträge pro Jahr gestellt werden.

Förderfähige Mindestausgabe: je Ansuchen 2.000,00 € und pro Anrechnungsjahr.
Nur für das Zertifikat „Audit familieundberuf“, die Re-Auditierung und gleichwertige Zertifizierungen 1.000,00 € pro Anrechnungsjahr.

Förderfähige Höchstausgabe: 50.000,00 € für Kleinunternehmen und 150.000,00 € für Mittel- und Großunternehmen im Zeitraum 2022-2023.

Die Anträge sind ausschließlich online über den E-Government-Service der Landesverwaltung „Beiträge für Beratung und Wissensvermittlung (Abschnitt V des Landesgesetzes vom 13. Februar 1997, Nr. 4)“ einzureichen.

Um diesen Dienst nutzen zu können, ist die Aktivierung der digitalen Identität (SPID) notwendig.

Informationen zum SPID finden Sie in myCivis unter folgendem Link https://my.civis.bz.it/public/de/spid.htm

Im Fall der bestätigten Nichtverfügbarkeit des E-Government-Service kann der Antrag auf dem bereitgestellten Vordruck über PEC-Mail eingereicht werden. Aufrecht bleibt die Pflicht, den Antrag auch über das genannte System einzureichen, sobald dieses betriebsbereit ist.

Dem Beitragsantrag sind folgende Unterlagen im PDF-Format beizulegen:

  • Kostenvoranschläge oder eine detaillierte Kostenaufstellung (bei Beraterhonoraren müssen die Arbeitstage bzw. -stunden mit den entsprechenden Einzelpreisen angeführt sein)
  • Beschreibung des Vorhabens mit Angabe der Dauer, des Datums des Beginns, des Abschlusses und des Ausführungsorts des Vorhabens.

Das Gesuch im Sinne des Landesgesetz Nr. 4/1997 ist mit einer Stempelmarke von 16,00 € zu versehen.

Folgende Vorhaben sind förderfähig, sofern sie eng mit der betrieblichen Tätigkeit des antragstellenden Unternehmens zusammenhängen und sich direkt auf diese Tätigkeit auswirken:

Beratungen und Vorhaben zur Wissensvermittlung, die von Unternehmen und von Freiberuflerinnen /Freiberuflern, die eine Beratungstätigkeit ausüben, von spezialisierten Beratungsinstituten und -einrichtungen, von Forschungseinrichtungen oder von Universitäten durchgeführt werden:

Beitragssatz 30% für:

  • Beratungen mit strategischen Zielen und zur Verbesserung der betrieblichen Organisationsstruktur und der Produktionsprozesse
  • Beratungen zur Marktpositionierung des Betriebes
  • nur für Unternehmen der Sektoren Handwerk und Industrie: Beratungen zur technologischen Verbesserung der Produkte sowie zur Einführung von neuen Vertriebsformen
  • Beratungen in den Bereichen Arbeitsplatzumstrukturierung und Gründung von Unternehmenskooperationen
  • Beratungen zur Anpassung an neue Rechtsbestimmungen innerhalb von 12 Monaten nach Inkrafttreten derselben
  • Beratungen für die Entwicklung, Programmierung und Implementierung von Informatiksystemen

Beitragssatz 50% für:

  • Zertifikat „Audit familieundberuf” und Re-Auditierung und gleichwertige Zertifizierungen
  • Zertifikat „soziale Verantwortung“ (SA 8000).

Nicht förderfähige Vorhaben:

  • fortlaufende oder regelmäßig anfallende Beratungen zur laufenden Betriebsführung des Unternehmens
  • Verwaltungs-, Steuer- und Rechtsberatungen
  • Beratungen, die unter die institutionelle Tätigkeit des Antrag stellenden Unternehmens fallen
  • Beratungen für die Erstellung, die Verbesserung und die Aktualisierung der Websites und der sozialen Netzwerke

Zulässige Ausgaben:

  • Beratungs- und Referentenhonorare: zulässig ist eine Höchstausgabe von 800,00 Euro für das Tageshonorar und 100,00 Euro pro Stunde, eventuelle Reisekosten inbegriffen;
  • Beratungen für die Entwicklung, Programmierung und Implementierung von Informatiksystemen: höchstens 10.000,00 Euro pro Anrechnungsjahr

Nicht zulässige Ausgaben:

Personalkosten; Ausgaben für den Ankauf von Maschinen und Geräten, die für das Vorhaben verwendet werden; Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung der an der Ausbildung teilnehmenden Personen; Werbeausgaben; Mehrwertsteuer und andere Steuern und Gebühren; Ausgaben für die Erbringung von Dienstleistungen unter Eheleuten oder unter Verwandten bis zum dritten Grad in gerader Linie, zwischen Partner- oder verbundenen Unternehmen, zwischen einer Gesellschaft und ihren Gesellschaftern/Gesellschafterinnen, Angestellten oder Verwaltern/Verwalterinnen sowie zwischen Gesellschaften, an welchen dieselben Gesellschafter/Gesellschafterinnen beteiligt oder in denen dieselben Verwalter/Verwalterinnen tätig sind.

Die Abrechnung des Beitrages erfolgt laut den Bestimmungen der geltenden Anwendungsrichtlinien. Die durchgeführten Vorhaben müssen mit den Vorhaben, die zur Förderung zugelassen wurden, übereinstimmen.

Die Auszahlungsanträge mit den entsprechenden Ausgabenbelegen können ausschließlich online über den E- Government-Service eingereicht werden.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 08.07.2022)

Zuständige Einrichtung

35. Wirtschaft
Landhaus 5, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen
Telefon: 0471 413648 Evelyn Bellante - Handwerk/artigianato
0471 413784 Sabine Schrott - Dienstleistungen/servizi
0471 413743 Georg Hofer - Handel/commercio
0471 413729 Laura Zucchini - Industrie/Industria
0471 413703 Ianes Barbara - Industrie/Industria
0471 41 36 11
E-Mail: wirtschaft@provinz.bz.it
PEC: handwerk.artigianato@pec.prov.bz.it
handel.commercio@pec.prov.bz.it
industrie.industria@pec.prov.bz.it
Website: www.provinz.bz.it/wirtschaft

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag: von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Termine

Einreichetermin: 30. September, 12.00 Uhr des Jahres, in dem das Vorhaben beginnt oder durchgeführt wird.

Der Beitragsantrag muss vor Beginn des entsprechenden Ausbildungsvorhabens eingereicht werden. Das gesamte Vorhaben wird von der Förderung ausgeschlossen, wenn der Antragsteller vor dem Datum der Antragstellung eine rechtsverbindliche Verpflichtung eingeht, die das Vorhaben unumkehrbar macht, oder wenn vor dem genannten Datum auch nur teilweise Ausgabenbelege ausgestellt oder Zahlungen jeglicher Art vorgenommen werden.

Für dieselben Vorhaben und Ausgaben darf bei keiner anderen öffentlichen Körperschaft oder Einrichtung eine Förderung beantragt werden.

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Dieser Online-Dienst wurde mit Fördermitteln des EFRE im Rahmen des Programmes „PAB goes digital" realisiert.