Wirtschaft: COVID-19 - Zuschüsse zugunsten von Fitnesszentren und Tanzkursen

Allgemeine Beschreibung

Der Zuschuss dient der teilweisen Deckung der Fixkosten von Unternehmen (Fitnesszentren und Tanzkurse), die aufgrund des epidemiologischen Notstandes infolge von COVID-19 für lange Zeit schließen mussten und auch über den allgemeinen Lockdown hinaus einen signifikanten Umsatzrückgang verzeichnet haben.

Der Zuschuss unterliegt nicht dem Steuereinbehalt im Sinne von Art. 10-bis des Gesetzesdekretes 137/2020.

Dies setzt aber Folgendes voraus:

  1. das Unternehmen darf die Höchstgrenze von 1.800.000,00 Euro an COVID-Beihilfen nicht überschreiten;
  2. das Unternehmen befand sich am 31. Dezember 2019 nicht bereits in Schwierigkeiten (im Sinne von Art. 2, Punkt 18 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014). Davon ausgenommen sind kleine und Kleinstunternehmen (im Sinne des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014), die sich am 31. Dezember 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden, sofern diese Unternehmen nicht Gegenstand eines Insolvenzverfahrens nach nationalem Recht sind und sie weder Rettungsbeihilfen noch Umstrukturierungsbeihilfen erhalten haben.

Der Antrag auf Zuschuss muss bis 14. Mai 2021 an die PEC-Adresse wirtschaft.economia@pec.prov.bz.it übermittelt werden.


 

Anrecht, einen Zuschuss zu beantragen, haben Einzelunternehmen, Personen- oder Kapitalgesellschaften und Selbständige, welche in Südtirol eine oder mehrere der folgenden Tätigkeiten betreiben:

  1. Betrieb von Fitnesszentren – ATECO Code 93.13.00
  2. Sportunterricht – ATECO Code 85.51.00, beschränkt auf den Sportunterricht im Rahmen von Turnhallen und Fitnesszentren
  3. Tanzkurse - ATECO Code 85.52.01
  4. andere als die oben angeführten Tätigkeiten, wenn diese von derselben Art sind und zur Kategorie der motorischen Aktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten gehören, wie Yoga oder Pilates und sofern das Unternehmen diese Tätigkeit im Sinne der spezifischen Bestimmungen für die Unternehmen laut Buchstaben a, b und c, aussetzen musste.

Unternehmen, welche die Tätigkeit vor dem 1. Jänner 2019 aufgenommen haben:

  • müssen gemäß letzteingereichter Steuererklärung (für das Jahr 2019) mindestens 70% des Umsatzes aus der Tätigkeit oder den Tätigkeiten erzielt haben, für die der Zuschuss beantragt wird; dieser Umsatz muss mindestens 30.000,00 Euro betragen. Hat der Antragsteller die Tätigkeit im Jahre 2019 für mehr als 30 Tage aufgrund von Krankheit, Elternurlaub, Unbenutzbarkeit der Immobilie oder aus anderen schwerwiegenden Gründen ausgesetzt, werden diese Voraussetzungen aufgrund der Steuererklärung des Jahres davor festgestellt;
  • müssen einen Umsatzrückgang von mindestens 40% im Gesamtzeitraum März, April, Mai, November und Dezember 2020 gegenüber dem jeweiligen Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnet haben. Der Umsatz ist als Summe der ausgestellten Rechnungen, Belege und Tagesinkassi definiert, unabhängig davon, ob die Beträge eingehoben wurden oder nicht. Ausgenommen ist die Abtretung von Vermögenswerten. Bei der Umsatzberechnung für den genannten Zeitraum sind auch Förderungen, Entschädigungen und allfällige andere Ausschüttungen zu berücksichtigen, die im Zusammenhang mit dem COVID-19-Notstand von der Autonomen Provinz Bozen oder von anderen öffentlichen Körperschaften in Form von Verlustbeiträgen gewährt wurden, auch wenn sie noch nicht ausgezahlt wurden. Hat der Antragsteller die Tätigkeit im Jahre 2019 für mehr als 30 Tage aufgrund von Krankheit, Elternurlaub, Unbenutzbarkeit der Immobilie oder aus anderen schwerwiegenden Gründen ausgesetzt, erfolgt der Vergleich mit dem Umsatz des Jahres davor.

Unternehmen, welche die Tätigkeit ab 1. Jänner 2019 aufgenommen haben:

müssen mindestens 70% des Umsatzes aus der Tätigkeit oder den Tätigkeiten erzielt haben für die der Zuschuss beantragt wird und können den Zuschuss beanspruchen auch wenn sie den Mindestumsatzes von 30.000,00 Euro und den Mindestumsatzrückganges von 40% nicht erreichen.

Von den Förderungen ausgeschlossen sind jene Unternehmen, welche einen Zuschuss laut den Richtlinien „COVID-19 – Zuschüsse an Kleinunternehmen“ gemäß Beschluss der Landesregierung Nr. 270/2020 erhalten haben, wenn dieser Zuschuss mindestens 50 % der Fixkosten laut geltenden Richtlinien (siehe Tabelle) entspricht.

Antrag auf Zuschuss (siehe "Formulare und Anlagen")

Stempelsteuer 16,00 Euro

Höhe des Zuschusses für Unternehmen:

  • 40% der jährlichen Fixkosten im Falle eines Gesamtumsatzrückgangs im Zeitraum März, April, Mai, November und Dezember 2020 von 40% bis 50% im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres
  • 60% der jährlichen Fixkosten im Falle eines Gesamtumsatzrückgangs im Zeitraum März, April, Mai, November und Dezember 2020 von über 50% bis 60% im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres
  • 70% der jährlichen Fixkosten im Falle eines Gesamtumsatzrückgangs im Zeitraum März, April, Mai, November und Dezember 2020 von über 60% im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der Zuschuss zugunsten von Antragstellern, die ihre Tätigkeit ab dem 1. Jänner 2019 aufgenommen haben, wird im Ausmaß von 40% der Fixkosten gemäß Buchhaltung des Unternehmens für das Jahr 2020 festgelegt.

Der Zuschuss darf auf keinen Fall höher sein als:

  • 80.000,00 Euro für ein eigenständiges oder ein Partnerunternehmen
  • insgesamt 100.000,00 Euro für mehrere verbundene Unternehmen, sofern sie einer Unternehmensgruppe angehören.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 13.04.2021)

Zuständige Einrichtung

35. Wirtschaft
Landhaus 5, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen
Telefon: +39 0471 41 37 68 Handel
0471 41 36 10
0471 41 36 11
E-Mail: handel@provinz.bz.it Handel
wirtschaft@provinz.bz.it
PEC: wirtschaft.economia@pec.prov.bz.it Wirtschaft
wirtschaft.economia@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Termine

Bis 14. Mai 2021