Beihilfen für die Innenmechanisierung im Grünland, Acker- und Futterbau

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Begünstigte:

Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in der landwirtschaftlichen Primärproduktion tätig sind und im Landesverzeichnis der landwirtschaftlichen Unternehmen eingetragen sind.

Von der Förderung ausgeschlossen:

  • Vorhaben mit Tätigung des Ankaufs oder  Rechnungsstellung (auch Akkontorechnung oder Vertrag!) vor dem Einreichedatum des Gesuches;
  • gebrauchte Maschinen und Geräte.
  • Vorhaben für Biogasanlagen

Gefördert wird der Ankauf von

  • Melkanlagen und Melksystemen
  • Milchkühlanlagen und Milchlagerbehälter
  • Anlagen und Geräte für die Entmistung, Güllepumpen, Güllemixer, Gülleseparatoren und Gülleverschlauchungsanlagen
  • Heugebläsen und Heutrocknungsanlagen
  • fixen und mobilen Scheunenkrananlagen

Art der Beihilfe:

  • Beiträge in einem Ausmaß von 30% des anerkannten Höchstpreises, ohne MwSt.;

Zugangsvoraussetzungen und Bestimmungen:

  • Das landwirtschaftliche Unternehmen muss mindestens 2 Hektar Wiese, Acker- oder Ackerfutterbau bearbeiten.
  • Bei fixen und mobilen Scheunenkrananlagen muss das landwirtschaftliche Unternehmen mindestens 4 Hektar Wiesen oder Ackerfutterbaufläche bearbeiten.
  • Die Mindestinvestition beträgt 5.000,00 Euro, ohne MwSt.
  • Die Mindestinvestition bei Milchkühlanlagen und Milchlagerbehälter beträgt 2.500,00 Euro, ohne MwSt.
  • Im Jahresdurchschnitt muss der Mindestviehbesatz von 0,5 GVE/ha Futterfläche bzw. der Höchstviehbesatz, wie er im Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 für die Autonome Provinz Bozen für die Förderung von Wirtschaftsgebäuden festgeschrieben ist, eingehalten werden.

Durchschnittliche Meereshöhe der Futterflächen                   Zulässiger maximaler GVE-Besatz (Jahresdurchschnitt)

und entsprechende Höhenerschwernispunkte (HP)

bis 1.250 m (= 22 HP)                                                                   2,5 GVE/ha

1.250 m – 1.500 m (= 23 – 29 HP)                                                2,2 GVE/ha

1.500 m – 1.800 m (= 30 – 39 HP)                                                2,0 GVE/ha

über 1.800 m (= 40 HP)                                                                 1,8 GVE/ha

  • Mit Ausnahme von Brandfällen und Fällen von Naturkatastrophen oder Naturkatastrophen gleichzusetzenden widrigen Witterungsverhältnissen dürfen im Fünfzehnjahreszeitraum die  Höchstbeträge der zuschussfähigen Kosten nicht überschritten werden.

  • Für die Gewährung der Förderung muss ein Gesuch mit Kostenvoranschlag des Vorhabens und der Kopie eines gültigen Erkennungsdokuments beigelegt werden
  • Der Ankauf der Maschine muß innerhalb des laufenden Jahres mit den entsprechenden Dokumenten belegt werden.
  • Vorhaben mit Tätigung des Ankaufs oder Rechnungsstellung (auch Akkontorechnung oder Vertrag) vor dem Einreichedatum des Gesuches sind von der Förderung ausgeschlossen

Die Nutzung dieses Dienstes ist kostenfrei.

Zweckbestimmung u. Veräußerungsverbot:

  • Die Gewährung der Beihilfe verpflichtet den Antragsteller, die Zweckbestimmung ab Datum der Endauszahlung für 5 Jahre beizubehalten

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 01.12.2020)

Zuständige Einrichtung

Amt für Landmaschinen und biologische Produktion
Landhaus 6 - Peter Brugger, Brennerstraße 6, 39100 Bozen
Telefon:
0471 41 51 87 (Sachbearbeiter)
0471 41 51 20 (Treibstoff und Maschinen)
0471 41 51 21 (Förderungen)
0471 41 51 20 (Sekretariat)
Fax: 0471 41 51 29
E-Mail: lamagr.bio@provinz.bz.it
PEC: lamagr.bio@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Termine

Die Annahme der vollständig ausgefüllten Anträge erfolgt im Zeitraum von 1.12.2020 bis 31.03.2021 und zwar ausschließlich durch Zusendung derselben mittels PEC an die PEC-Adresse des Amtes lamagr.bio@pec.prov.bz.it. Beizulegen ist ein Kostenvoranschlag des Vorhabens und die gültige Kopie eines Erkennungsdokumentes.