Informationen zum Entlassungsverbot aus objektiv gerechtfertigtem Grund während des Covid-19-Notstandes

Allgemeine Beschreibung

Seit dem 17. März 2020 sind alle anhängigen Verfahren von kollektiven und individuellen Entlassungen ausgesetzt, die nach dem 23. Februar 2020 eingeleitet worden sind. Die Einleitung von neuen Verfahren ist bis zum 30. Juni 2021 und jedenfalls bis zum Ende des Lohnausgleichskasseverfahrens ausgesetzt, welches infolge der Covid-19 Krise beantragt wurde.

Verfahren, die eine Entlassung aus objektiven Gründen zum Gegenstand haben, werden nicht ausgesetzt, falls es sich dabei um Entlassungen handelt, die durch die endgültige Einstellung der Betriebstätigkeit bedingt sind. Sollte aufgrund eines nicht vorgesehenen Konkurses das Unternehmen vorübergehend geschlossen und die Tätigkeit eingestellt werden, erfolgt ebenfalls keine Aussetzung des Verfahrens.

Der Arbeitgeber, der im Jahr 2020 vom Arbeitsvertrag aus objektiv gerechtfertigtem Grund zurückgetreten ist, kann diesen Rücktritt widerrufen und den Antrag für die Covid-19 bedingte Lohnausgleichskasse stellen, und zwar ab Wirksamkeit der Entlassung. Das Arbeitsverhältnis wird als ununterbrochen betrachtet, ohne Zusatzkosten oder Strafen für den Arbeitgeber.

Bei Arbeitgebern, welche die außerordentliche Lohnausgleichskasse (CGID) beantragen und erhalten, greift das Verbot der Einzelentlassungen und Kollektiventlassungen bis zum 31. Oktober 2021.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 29.03.2021)

Zuständige Einrichtung

Arbeitsservice
Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 86 00
0471 41 86 01
E-Mail: as@provinz.bz.it
PEC: as.sl@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/