Geburtszentren

In Südtirol gibt es fünf Geburtszentren, die in den Krankenhäusern von Bozen, Brixen, Bruneck, Meran und Schlanders angesiedelt sind. Ein ständig anwesendes Fachteam von Frauenärztinnen und Frauenärzten, Hebammen und Geburtshelfern, Fachärztinnen und Fachärzten der Neonatologie und Anästhesie, sorgt für Sicherheit von Mutter und Kind, so wie es das italienische Gesetz vorsieht.

In den Infoblättern erfahren Sie mehr über die fünf Geburtszentren unseres Landes:

Zahlen zu Geburten und Neugeborenen

Im Jahr 2019 kamen in Südtirol 5.310 Neugeborene zur Welt. Insgesamt wurden 5.224 Geburten verzeichnet, davon waren 30 Hausgeburten ohne anschließendem Krankenhausaufenthalt.  76% der Geburten finden in den Geburtszentren mit mehr als 1.000 Geburten im Jahr statt, also in den Krankenhäusern von Bozen, Meran und Brixen. Weitere Informationen und Statistiken zu den Geburten finden Sie im Infoblatt zum Downloaden:

Geburtsvorbereitungskurse

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, eine Geburt zu erleben, jede Frau kann für sich selbst entscheiden, wie sie entbinden möchte.

Geburtsvorbereitungskurse haben nicht nur das Ziel, Gesundheit und Wohlbefinden von Mutter und Kind zu fördern, sondern bieten umfassende Informationen und Hilfestellungen an. Werdende Mütter, ihre Partner oder Partnerinnen und Familien werden auf die Elternschaft vorbereitet, damit sie in Einklang mit den den eigenen Werten und Bedürfnissen sachkundige Entscheidungen treffen können.

Aufgrund des Covid-Notstandes finden derzeit keine Geburtsvorbereitungskurse in Präsenz statt.

Geburtsvorbereitungskurse in den Familienberatungsstellen

Verschiedene Familienberatungsstellen haben eine Vereinbarung mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und bieten Geburtsvorbereitungskurse an.

Die Familienberatungsstellen AIED, L’Arca, Mesocops, Lilith e Kolbe, sind zwar nicht für das Publikum geöffnet, bieten jedoch ihre Beratungstätigkeit gemäß den geltenden Bestimmungen an, um den Bedürfnissen der Schwangeren entgegen zu kommen. Wenn Sie an einem Online-Kurs teilnehmen möchten, kontaktieren Sie direkt die entsprechende Beratungsstelle:

AIED - Telefon: 0471 979 399.

L’Arca - Telefon: 0471 930 546.

Mesocops - Telefon: 0471 976664.

Lilith - Telefon: 0473 212545.

Kolbe - Telefon: Bozen 0471 401 959 / Leifers 0471 950 600 / Meran 0473 233 411 / Brixen 0472 830 920 / Sterzing 349 654 34 57.

Mehr Informationen zu den Geburtsvorbereitungskursen finden Sie im Infoblatt zum Herunterladen:

Geburtsvorbereitungskurse: Fragebogen

Sie interessieren sich für einen Geburtsvorbereitungskurs? Um die Qualität unseres Angebotes stetig zu verbessern, ist uns Ihre Meinung wichtig. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie unseren Online-Fragebogen. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

Geburtsvorbereitungskurse - zum Fragebogen

Umgang mit Geburtsschmerzen im Kreißsaal

Der Geburtsschmerz ist einzigartig in der Natur: Dieser Schmerz ist nicht Symptom einer Krankheit, sondern ein normaler, natürlicher (physiologischer) Vorgang.

Für viele Frauen sind die Wehen eine Erfahrung, die sie bewusst erleben möchten und die ihre innere Stärke und Selbstvertrauen steigert. Für andere sind die Wehen eine große Hürde, die es zu überwinden gilt, eine Phase, die ihnen viel Energie abverlangt und sie daran hindern kann, die Geburt gelassener zu erleben.

Hier finden Sie Informationen zum Thema Geburtsschmerzen und Periduralanästhesie (PDA):

Um im Krankenhaus Bozen eine Periduralanästhesie in Anspruch nehmen zu können, muss die Schwangere ungefähr in der 30. Schwangerschaftswoche an einem Informationsgespräch teilnehmen, bei dem die Anästhesistin/der Anästhesist, die Gynäkologin/der Gynäkologe und die Hebamme anwesend sind. Bei diesem Treffen erhalten Sie Informationen zur pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Schmerzbehandlung.

Die Informationstreffen im Jahr 2022 finden im Kongresssaal des Krankenhauses Bozen, 1. Stock jeweils um 14.00 Uhr an folgenden Tagen statt:

  • 15. Februar
  • 15. März
  • 19. April
  • 17. Mai
  • 21. Juni
  • 19. Juli
  • 9. August
  • 20. September
  • 18. Oktober
  • 15. November
  • 20. Dezember

Spende von Nabelschnurblut

Das in der Nabelschnur enthaltene Blut ist eine wertvolle Quelle für hämatopoetische Stammzellen. Aus diese Zellen, die im peripheren Blut und im Knochenmark enthalten sind, können sich Blutzellen entwickeln (rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und Blutplättchen).

Die Spende von Nabelschnurblut ist ein großer Akt der Solidarität; damit können Sie das Leben von Kindern oder Erwachsenen retten, die an Krankheiten leiden, die durch eine Stammzellentransplantation geheilt werden können.

Schwangerschaft und Geburt während der Pandemie

Auch in diesen herausfordernden Zeiten garantiert der Südtiroler Sanitätsbetrieb alle Leistungen in Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt. Zuallererst möchten wir die werdenden Mütter beruhigen. Das Coronavirus scheint die Plazentaschranke nicht zu durchdringen, was bedeutet, dass das Virus nicht direkt von Mutter zu Kind übertragen wird: das Testergebnis des Neugeborenen ist negativ. Natürlich wäre es am besten, sich während der Schwangerschaft nicht anzustecken, da Komplikationen nicht ausgeschlossen werden können. Wir empfehlen deshalb, den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, die Hände sorgfältig zu waschen und die Abstandsregeln einzuhalten.

Informationen zu den Coronaschutzmaßnahmen in den einzelnen Geburtszentren:

Informationen zum Alkoholkonsum während der Schwangerschaft

Alkohol hat negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind und kann eine Reihe von Anomalien und Behinderungen verursachen, die mit lebenslangen körperlichen, geistigen, verhaltensbezogenen und sozialen Folgen einhergehen. Da es keine sichere Menge gibt, empfehlen wir während der Schwangerschaft gänzlich auf alkoholische Getränke zu verzichten.

Wenn Sie glauben, dass Sie Ihren Alkoholkonsum nicht einschränken können, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Weitere Informationen zum fetalen Alkoholsyndrom finden Sie im Infoblatt zum Herunterladen: