Psychische Gesundheit (SISM)

Mit Dekret des Gesundheitsministeriums vom 15. Oktober 2010 "Einrichtung des Informationssystems für psychische Gesundheit" wurde das Informationssystem für die Überwachung und den Schutz der psychischen Gesundheit (SISM) genehmigt. Das System zielt darauf ab, Informationen zu den Merkmalen der Personen zu sammeln, die sich wegen Krankheiten im Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit in Behandlung befinden, die in einer Datenbank eingespeist werden.

Die Ziele des Systems lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Überwachung der Tätigkeit der Dienste, mit Analyse des Leistungsvolumens und epidemiologischen Bewertungen der Merkmale der Patienten/innen und der Behandlungspläne;
  • Unterstützung der Verwaltungstätigkeiten der Zentren für psychische Gesundheit (ZPG), um Effizienz und Einsatz der Ressourcen zu bewerten;
  • Unterstützung bei der Erstellung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisindikatoren sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene.

Der SISM-Datenfluss gilt für Gesundheits- und Sozialleistungen, die vom Personal des Landesgesundheitsdienstes (LGD) im Rahmen der Betreuung von Erwachsenen mit psychiatrischen Problemen und ihren Familien erbracht werden. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist von der Erhebung ausgeschlossen.

Das System ermöglicht die Erfassung von Informationen zu den therapeutischen, rehabilitativen und sozialfürsorgerischen Tätigkeiten, die sich an die Patienten, die Familie oder das Lebensumfeld richten.