Intensivbeobachtungsstationen (OBI)

Die Intensivbeobachtung ist eine Methode des Notfallmanagements für Patienten mit akuten, hochkritischen klinischen Problematiken, aber mit niedrigem Entwicklungsrisiko oder mit geringer Problematik, aber ein potenzielles Entwicklungsrisiko aufweisen, bei denen eine hohe Wahrscheinlichkeit der Reversibilität besteht und somit ein nicht aufschiebbares diagnostisch-therapeutisches Verfahren erfordern und/oder das in anderen Versorgungssettings nicht angeboten werden kann.

Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 437 vom 21.06.2022 wurden die Leitlinien für die Leitung der Intensivbeobachtungsstationen aktualisiert. 

Mit den vorliegenden Leitlinien sollen daher die Krankenhäuser auf der Grundlage der Nationalen Leitlinien für die Intensivbeobachtung – O.B.I. 2019, die von der Ständigen Konferenz des Staates, der Regionen und der Autonomen Provinzen am 01. 08. 2019 verabschiedet wurden, alle notwendigen Anleitungen erhalten, um die Intensivbeobachtung auf Landesebene einheitlich zu verwalten.