Euregio Arbeitsgruppe Sport

Euregio Arbeitsgruppe Sport
© Euregio

Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurde 1998 gegründet, mit dem Ziel einer engen Zusammenarbeit der seit 1918 geteilten Tiroler Landesteile Nord- und Osttirol (heute Bundesland Tirol), Südtirol und Welschtirol (Trentino).

Die Arbeitsgruppe Sport der Euregio, in der Vertreter der Sportämter der drei Länder sitzen, trifft sich regelmäßig um aktuelle Sportthemen von Euregio-Interesse zu besprechen und gemeinsame Sportprojekte umzusetzen.

120 Jugendliche der Jahrgänge 2008, 2009 und 2010 aus Tirol, Südtirol und Trentino haben in zwei Turnussen das Euregio SportCamp 2022 im Alpinen Ausbildungszentrum der Staatspolizei in Moena im Fassatal erlebt, im Sitz des Nationalen Zentrums für Alpinsport der Sportgruppe "Fiamme Oro".

Das Leitmotiv beider Wochen war die Ausübung einiger alpiner Sportarten wie Sommerbiathlon, Orientierungslauf, Sportklettern und Schlittschuhlaufen. Darüber hinaus konnten die Jugendlichen Aktivitäten wie Fußball, Beachvolleyball, Schwimmen, E-Biking, Drachenbootfahren, Flyline sowie andere lustige Garten- und Geschicklichkeitsspiele ausprobieren. Kultur- und Naturausflüge, Bergwanderungen und kurze Trainingseinheiten haben das Programm abgerundet.

Die Teilnehmenden hatten auch die Möglichkeit, die Champions der Sportgruppe "Fiamme Oro" zu treffen.

Es war die einmalige Gelegenheit, eine sportliche Woche in Gesellschaft junger Sportbegeisterter aus Tirol, Südtirol und Trentino zu verbringen, mit aktiver Unterstützung von zweisprachigen Betreuerinnen und Betreuern sowie Trainerinnen und Trainern.

Woche vom 10. bis zum 17. Juli 2022

Woche vom 17. bis zum 24. Juli 2022

Im Mittelpunkt des seit 2014 organisierten Euregio SportCamps für sportbegeisterte 12- bis 14-jährige Jugendliche der Euregio steht natürlich der Sport.

Beim gemeinsamen Training erlernen die Jugendlichen neue Sportarten und erleben Gemeinschaft mit anderen sportbegeisterten Jungs und Mädels aus Tirol, Südtirol und dem Trentino. Stolpersteine, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Sprachen werden durch gemeinsame Erfahrungen und durch die Unterstützung von Trainern in der jeweiligen Muttersprache Deutsch und Italienisch aus dem Weg geräumt.

Neben klassischen und Trendsportarten stehen gemeinsame Ausflüge und Bergwanderungen sowie Informationsveranstaltungen über Themen wie Ernährung, Dopingprävention und Regenerationstraining auf dem Programm.

2021 Euregio SporttCamp in Moean im Trentino: Online-Tagebuch, Video

2020 Euregio SportCamp Covid-bedingt abgesagt

2019 Euregio SportCamp in Neustift in Tirol

2018 Euregio SportCamp in Mals in Südtirol

2017 Euregio SportCamp in Peio Fonti im Trentino

2016 Euregio SportCamp in Mals in Südtirol

2015 Euregio SportCamp in Kühtai in Tirol

2014 Euregio SportCamp in Baselga di Pinè im Trentino

Expo 2015 Euregio SportSport grows in the Euregio" war das Thema des letzten Tages der Euregio-Woche am 16. Juli 2016 am Südtirol-Stand auf der EXPO in Mailand. Im Mittelpunkt standen dabei die Bedeutung des Sports für die Jugend sowie die Entfaltungsmöglichkeiten für junge Sporttalente in der Europaregion. Anwesend waren zudem die frischgebackene Dreifach-Europameisterin im Wasserspringen, Tania Cagnotto und der Einrad-Weltmeister Fabian Schrott als Testimonials für eine erfolgreiche Sportkarriere in den Euregio-Ländern.

Gleich zum Auftakt des Euregio Sporttags  bestach das 19-jährige Einrad-As Fabian Schrott aus Latzfons mit waghalsigen Showeinlagen vor und auf dem Euregio-Stand. So wurden Publikum und Journalisten gleich schon eingeschworen auf den großen Auftritt von Tania Cagnotto, der Grande Dame der internationalen Wassersprungszene. Sie hob die Bedeutung des Sports für die Jugend hervor, wobei es beim Leistungssport nicht nur auf Talent, sondern auch auf Fleiß und Disziplin ankomme. Mit ihrer kongenialen Partnerin im Synchronspringen Francesca Dallapé aus dem Trentino ist Cagnotto gemäß dem Motto „Sport verbindet" auch ein leuchtendes Symbol für eine erfolgreiche sportliche Zusammenarbeit in der Europaregion.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte das Amt für Sport und Gesundheitsförderung ihr 2015 ins Leben gerufene Förderkonzept für junge Südtiroler Olympiahoffnungen der Autonomen Provinz Bozen vor, welches für junge, hoffnungsvolle Athletinnen und Athleten gedacht ist, die konkrete Chancen haben, sich für die nächsten Olympischen und Paralympischen Spiele – Rio 2016 in Brasilien für die Sommerdisziplinen und Pyeongchang 2018 in Korea für die Wintersportarten – sowie für die Special Olympics Winter Games 2017 in der Steiermark zu qualifizieren, aber noch keine relevante Sponsorenunterstützung haben und nicht in den Sportgruppen der Staatskorps sind.