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Aller guten Dinge sind Dry (January): C0,0l-Challenge

C0,0l – Dry January Challenge 2026 lädt ein, im Jänner bewusst auf Alkohol zu verzichten - Landesweite Aktion am 8. Jänner vorgestellt

BOZEN (LPA). Eine Weile keinen Alkohol trinken, weniger trinken oder vielleicht sogar ganz darauf verzichten? Die dritte Ausgabe der C0,0l – Dry January Challenge 2026 lädt Menschen in Südtirol dazu ein, ihre Beziehung zu Alkohol zu überdenken und positive Effekte eines alkoholfreien Lebensstils zu erleben. Gesundheitslandesrat Hubert Messner, der Direktor des Forum Prävention Peter Koler, Sanitätsdirektor Josef Widmann, die geschäftsführende Direktorin des Dienstes für Abhängigkeitserkrankungen Bettina Meraner und die Projektverantwortliche Anna Maria Anstein haben die Aktion heute (8. Jänner) in Bozen vorgestellt.

Angelehnt an den Appell der Weltgesundheitsorganisation WHO, den gesellschaftlichen Stellenwert von Alkohol zu hinterfragen und das eigene Trinkverhalten zu reflektieren, lädt die Challenge dazu ein, die positiven körperlichen wie psychischen Effekte eines Verzichts zu erleben. Die Aktion soll vor allem auch die Akzeptanz des Nicht-Trinkens in der Gesellschaft fördern.

"Wer beim Dry January mitmacht, investiert in sich selbst und seine Gesundheit: besserer Schlaf, mehr Energie und ein klarerer Blick auf die eigenen Gewohnheiten", ist Landesrat Messner überzeugt und lädt alle ein, an der Aktion teilzunehmen. Bereits nach vier Wochen Verzicht sind positive Effekte für die Gesundheit messbar: Leberwerte, Blutdruck und Zellgesundheit verbessern sich, die Schlafqualität steigt und der Hormonhaushalt reguliert sich.

Die Challenge legt Wert darauf, gemeinschaftliche Genussmomente ohne Alkohol zu schaffen und alternative Genussräume aufzuzeigen, in denen alkoholfreier Lifestyle erlebbar wird. Erwachsene können dabei Vorbilder sein, z.B. beim Feiern. Südtirol sei eine etwas "alkoholgetränkte Gesellschaft", gerade deshalb sei die Kampagne wichtig, sagt Meraner. Es gebe keinen risikolosen Alkoholkonsum, denn Alkohol sei kein Lebensmittel und es gelte, Alternativen zu haben, um ohne Alkohol feiern und entspannen zu können.

"Der Südtiroler Sanitätsbetrieb möchte dazu beitragen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bewusster mit Prävention auseinandersetzen und dazu gehört auch, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken", sagt Widmann und verweist darauf, dass es nicht Alkohol für eine gute Befindlichkeit brauche.

Teilnehmende können sich gegenseitig motivieren, Erfahrungen austauschen und gemeinsam das Ziel eines alkoholfreien Monats erreichen. Unterstützt werden sie durch einen WhatsApp-Channel mit Alltagstipps sowie der internationalen App Try Dry, die als digitales Tagebuch das Wohlbefinden und die Schlafqualität dokumentiert und persönliche Erfolge sichtbar macht

"In Südtirol gewinnt der Gedanke, zeitweise oder ganz auf Alkohol zu verzichten, immer größere Akzeptanz. Besonders freut es mich, dass heuer auch wichtige Vereine wie der KVW, der VSS und der AVS unsere Kampagne mittragen", sagt Koler. Das Forum Prävention führt die landesweite Aktion gemeinsam mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb, dem Gesundheitsressort des Landes und Partnern aus Bildungs-, Sozial- Handel- und Sportbereich (AVS, USSA, VSS, CAI) und den Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) und Katholische Verband der Werktätigen (KVW) durch.

"Durch Zeitungsanzeigen, Radiowerbung mit den Südtiroler Ski-legenden Isolde Kostner und Gustav Thöni als Testimonials, Plakate, Postkarten, Influencer und über Social-Media sollen viele Altersgruppen angesprochen werden", erklärt Anstein. Es gibt digitale Terminals an Bahnhöfen und Bushaltestellen. Aufsteller in über 50 Getränkemärkten und Supermärkten weisen auf das alkoholfreie Angebot hin.

Begleitend wird vom Landesstatistikinstitut ASTAT eine Umfrage gemacht, die Erfahrungen der Teilnehmenden auswertet.

Informationen:

www.coolcomma0.com

LPA/san