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Agenda Bozen: Aussprache zwischen Land und Gemeinde Bozen
Landeshauptmann Kompatscher, Mobilitätslandesrat Alfreider und Bürgermeister Corrarati besprechen die nächsten Schritte zur Verwirklichung wichtiger Verkehrsinfrastrukturen in der Landeshauptstadt
BOZEN (LPA). Der aktuelle Stand der Dinge in Sachen Agenda Bozen stand im Mittelpunkt einer Aussprache zwischen Landeshauptmann Arno Kompatscher, dem Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider, sowie dem Bürgermeister der Stadt Bozen, Claudio Corrarati. Dabei wurden am Montag, den 2. Februar, die Zeitpläne und Kosten für die wichtigsten Mobilitätsmaßnahmen in Bozen und für die Anbindung an das außerstädtische Verkehrsnetz definiert.
Die Agenda Bozen umfasst Investitionen in der Höhe von 350 Millionen Euro von Seiten des Landes Südtirol und 60 Millionen Euro von Seiten der Gemeinde Bozen. "Das Land investiert aktiv und arbeitet eng mit den Verantwortlichen der Gemeinde zusammen, um die Agenda Bozen voranzubringen und die nachhaltige Entwicklung der Landeshauptstadt zu unterstützen", betonte Landeshauptmann Kompatscher im Rahmen des Treffens. Er fügte hinzu: "Einige Arbeiten haben bereits begonnen, wie etwa die Baustelle in der Einsteinstraße, andere stehen kurz vor dem Start. Wir haben vereinbart, weiterhin konsequent zusammenzuarbeiten, um die Verkehrssituation in Bozen so rasch wie möglich zu verbessern."
Die nächsten Schritte
Nach dem Gespräch würden demnach die Projektpläne und Zeitabläufe auf Basis der neuesten Informationen aktualisiert. Anschließend erfolge auch eine Überarbeitung des Einvernehmensprotokolls zur Agenda Bozen zwischen Stadt- und Landesverwaltung. Bürgermeister Corrarati unterstrich: "Im Mittelpunkt stand die Aktualisierung der Agenda Bozen, wobei wir die notwendigen Zeiten für die Umsetzung der strategischen Maßnahmen präzisiert und zugleich neue Impulse eingebracht haben. Wir haben sehr klar über jene Abschnitte gesprochen, bei denen die Zeitplanung möglichst vorgezogen werden muss, und auch Aspekte wie die Autobahnanschlüsse Bozen-Süd und Bozen-Zentrum sowie die Chancen im Zusammenhang mit den geplanten Umfahrungen thematisiert." Es sei ein konstruktiver Austausch gewesen, der regelmäßig fortgesetzt werden müsse.
Landesrat Alfreider bekräftigte: "Die Gemeinde trägt die geplanten Maßnahmen mit. Es wird insgesamt sechs Baustellen geben – uns erwartet daher eine große gemeinsame Aufgabe. In Kürze kann die Gemeinde mit den Enteignungsverfahren beginnen, was uns erlaubt, das Tempo zu erhöhen. Nun gilt es, rasch in die operative Phase überzugehen: klare Prioritäten, aktualisierte Zeitpläne und ein konkreter Weg, um die Projekte zu starten und ihre Wirkung auf die Mobilität in der Stadt sichtbar zu machen."
Am Treffen nahmen zudem der Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentliche Arbeiten und Stadtplanung, Stephan Konder, die Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser, der Direktor der Landesabteilung Infrastrukturen und Mobilität, Martin Vallazza, sowie der Leiter des städtischen Mobilitätsamtes, Ivan Moroder, teil.
LPA/red/pir


