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Landesregierung ernennt Mitglieder des Universitätsrates
Cennamo, Zeller, Giudiceandrea und Comploi sind Vertretungen des Landes im Universitätsrat der Freien Universität Bozen
BOZEN (LPA). Die Freie Universität Bozen ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Partner des Landes, wenn es um Ausbildung und Forschung geht, geworden. Gemäß Statut der Freien Universität Bozen ernennt das Land Südtirol vier (von insgesamt sieben) Mitgliedern des Universitätsrates. Diese müssen aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Technik, Wirtschaft, Gesundheits- und Sozialwesen oder aus dem öffentlichen Leben stammen. Davon gehört mindestens je ein Mitglied der deutschen, der italienischen und der ladinischen Sprachgruppe an.
Auf Vorschlag von Landesrat Philipp Achammer hat die Landesregierung am 6. Februar die Mitglieder des Universitätsrates für die nächsten vier Jahre ernannt. Es sind dies die Bildungswissenschaftlerin Irene Cennamo, der Jurist Karl Zeller, der Unternehmer Federico Giudiceandrea und André Comploi, Direktor des Ressorts Ladinische Bildung und Kultur. Comploi wird in der Funktion bestätigt, die anderen Mitglieder sind neu im Rat vertreten. Dem Universitätsrat gehören zudem die Vertreterin der Studierenden Elisa Bortolotti und Giovanni Mastrobuoni als Vertretung des akademischen Senates an. Rechtsmitglied ist Rektor Alex Weissensteiner, Direktor Günther Mathà und Ehrenpräsident Luis Durnwalder können mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen.
Als oberstes Leitungsorgan gestaltet der Universitätsrat die Entwicklung und Ausrichtung der Einrichtung, genehmigt beispielsweise Mehrjahrespläne für Lehre und Forschung, den Haushaltsvoranschlag und (unter Einbeziehung des Senats) die Einrichtung und Aktivierung von Studiengängen und Weiterbildungsprogrammen. Auch die Ernennung von Professorinnen und Professoren sowie des Rektors oder der Rektorin sowie den Prorektoren fällt in die Zuständigkeit des Universitätsrates.
LPA/ck


