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Olympia in Antholz: Positive Bilanz für die Mobilität 

Austragungsort mit den durchschnittlich höchsten täglichen Besucherzahlen - Alfreider: "Maßgeblich dafür war die gelungene Teamarbeit und eine starke Nutzung der Eisenbahn"

BOZEN/ANTHOLZ. Nach zwei Wochen Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina zieht das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität eine positive Bilanz: Durch eine reibungslose Organisation und nachhaltige Lösungen sei es gelungen, den Rekord-Besucheransturm zu bewältigen. Die Biathlonanlage hatte die höchsten durchschnittlichen Tagespräsenzzahlen, nämlich rund 17.000 Personen pro Tag an den zehn Wettkampftagen, aufzuweisen. 

Um diesen Ansturm zu bewältigen, seien die Shuttle-Verbindungen zur Südtirol Arena ausschlaggebend gewesen, betont das Ressort. Diese haben täglich rund 40.000 Fahrgäste auf allen Linien, insgesamt 400.000 Personen während des gesamten Wettkampfzeitraums, transportiert. Für den Dienst wurden 66 Busse bereitgestellt, darunter 10 Shuttles für Menschen mit Behinderungen. Weiters sind 6 emissionsfreie Gelenkbusse der SASA eingesetzt worden. Besonders hervorzuheben, so betont das Ressort, sei die Leistung der Shuttle-Linie A: "Innerhalb von rund drei Stunden wurden über 18.000 Personen vom Stadion nach Antholz-Mittertal befördert – ein klarer Beweis dafür, dass das Management bei großen Abflussströmen funktioniert hat."

Auch der Bahnverkehr spielte bei der Abwicklung eine entscheidende Rolle: Durch die Wiedereröffnung der Pustertalbahn konnten die Züge verstärkt werden; täglich erreichten rund 5.000 Personen das Olympia-Gelände mit dem Zug und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten und nachhaltigen Mobilität. In diesem Zusammenhang war die Zusammenarbeit mit RFI–Rete Ferroviaria Italiana bedeutend, die ihren Beitrag entlang der Pustertalbahn sicherstellte, zeigt sich Infrastruktur- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider überzeugt. 

Eine gute Grundlage für die organisatorische und operative Vorbereitung der Olympiade sei die über Jahre gewachsene Erfahrung mit dem Biathlon-Weltcup gewesen. 

"Die Olympischen Spiele in Antholz waren eine große Herausforderung, aber zugleich eine Bestätigung der Fähigkeit, im Team zu arbeiten. Die in den vergangenen Jahren gesammelte Erfahrung, die Stärkung des Bahnangebots und die Organisation der Shuttle-Verbindungen haben es ermöglicht, sehr hohe Zahlen in einem besonders sensiblen Austragungsort zu bewältigen", betont Alfreider. "Neben unserem Team mit dem Straßendienst und der Südtiroler Transportstrukturen AG STA, hatten wir eine hervorragende Zusammenarbeit und eine starke Teamarbeit mit dem Bahnbetreiber, den Busunternehmen, den lokalen Betriebe, den privaten Partnern und den Freiwilligen: Sie waren das Herz dieser ‚Heim-Olympiade‘", fährt Alfreider fort.

Neben der technischen Bilanz bleibe der Wert des olympischen Erbes bestehen: Nämlich Infrastrukturen, verstärkte Dienste, die Verknüpfung von Zug und Shuttle sowie operative Kompetenzen, die dem Gebiet auch nach den Spielen weiter zugutekommen werden.

Am Montag, den 23. Februar, nahm Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat Alfreider am institutionellen Dankesmoment des IOC für Mailand-Cortina 2026 teil – gemeinsam mit IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und dem Präsidenten der Stiftung Mailand-Cortina, Giovanni Malagò

LPA/red/gm/pir