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"Waldatem": Kampagne soll Bewusstsein für Bedeutung des Waldes stärken
Forstwirtschaftslandesrat und Landesforstdirektor, Försterin und Förster und Waldbesitzer stellen neue Kampagne "Waldatem - respiro del bosco - fla dl bosch" zum Internationalen Tag des Waldes vor
BOZEN (LPA). Der Wald ist Lebensraum und selbst ein lebendiges Wesen: Er atmet und arbeitet, beschützt und stabilisiert, entwickelt und verändert sich. Die neue Kampagne "Waldatem" der Landesabteilung Forstdienst beginnt mit dem Internationalen Tag des Waldes am 21. März. Die Kampagne ist auf mehrere Jahre angelegt und soll die Bedeutung des Waldes und seiner vielfältigen Funktionen stärker ins Bewusstsein rücken.
"Die Waldkampagne soll als langfristige Kommunikationsstrategie die gesamte Bevölkerung ansprechen", wies Landesforstdirektor Günther Unterthiner bei der Pressekonferenz zur Vorstellung dieser Kampagne am 20. März hin: Bereits bestehende erfolgreiche Projekte - etwa die Baumfeste oder die Forst-Info-Tage - werden weitergeführt, zusätzliche Bewusstseinsbildungsmaßnahmen sollen verbreitet werden, etwa die Vermittlung von Waldwissen über Spots in den Medien oder über Citylights an den Haltestellen. Kurze Videosequenzen als Reels zu den Funktionen des Waldes sind ebenfalls geplant. Vermittelt werden soll ein respektvoller Umgang mit dem Waldeigentum und den notwendigen forstlichen Arbeiten. Der Aktion "Kennst du deine Heimat" wird eine eigene Ausgabe zum Wald gewidmet werden.
"Unser Wald erfüllt zentrale Funktionen für Mensch, Tier und Umwelt", hob Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher hervor: "Gerade nach den Schäden der vergangenen Jahre ist es jetzt wichtig, stabile Mischwälder und den Schutzwald zu stärken und zugleich verständliche, leicht zugängliche Informationen bereitzustellen. Deshalb war es mir ein Anliegen, diese Kampagne zu starten, sie soll die Bedeutung des Waldes noch stärker ins Bewusstsein rücken und den rund 24.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern in Südtirol Orientierung und Unterstützung bieten."
Försterin Teresa Staffler ist seit 2017 in der Forststation Sarntal tätig: Es gelte, unterstrich sie bei der Pressekonferenz, alle unterschiedlichen Sichtweisen auf den Wald zu berücksichtigen, dies erfolge mit dieser Kampagne mit multidisziplinärem Ansatz. Giorgio Sivieri ist seit 2003 Förster und seit 15 Jahren Leiter der Forststation Tisens: Mit dieser Kampagne, betonte er, würden alle Dienstleistungen des Waldes vermittelt. Für ein Stück Wald verantwortlich ist Waldeigentümer Oswald Karbon in Kastelruth. Die Arbeit im Wald, berichtete er, sei hart und gefährlich. Man müsse im Wald über mehrere Generationen denken. Und: Damit der Wald für alle da ist, muss man respektvoll damit umgehen.
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LPA/mac


