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Diskurse über Krieg und Frieden: ein deutsch-italienischer Vergleich
Landesbibliothek "Dr. Friedrich Teßmann" lädt zu Diskussionsabend mit Sprachwissenschaftlern Thomas Niehr und Vincenzo Gannuscio
BOZEN (LPA). Krieg ist wieder ein Thema, vor allem seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022. Im öffentlichen Diskurs haben Schlagwörter wie "Waffenlieferung", "Sicherheit" oder "Zeitenwende" Hochkonjunktur. Es wird heftig für und wider einzelne Maßnahmen debattiert, was eine kommunikative Herausforderung sein kann.
Die Sprachwissenschaftler Thomas Niehr (RWTH Aachen University, Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft) und Vincenzo Gannuscio (Universität Modena und Reggio Emilia, Dipartimento di Studi Linguistici e Cultruali) haben sich angeschaut, wie das Thema Krieg und Frieden in Deutschland und Italien versprachlicht und öffentlich diskutiert wird. Der Blick auf Wortschatz, Argumentationsmuster oder Textsorten lässt uns besser verstehen, wie demokratische Willensbildung funktioniert. I
Am Montag, 30. März
um 18 Uhr
im Sparkassensaal im Waltherhaus
in der Schlernstraße 1 in Bozen
werden die beiden Wissenschaftler, unter der Moderation von Journalistin Nina Schröder, über Besonderheiten öffentlicher Debatten über Krieg und Frieden in Deutschland und Italien beleuchten und miteinander vergleichen. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenlos zugänglich, sie wird von der Landesbibliothek Teßmann organisiert. Für Mitglieder der Journalistenkammer Trentino-Südtirol sind Fortbildungspunkte vorgesehen.
LPA/red/ck


