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Haushalt: Mehreinnahmen für zeitnahe Inflationsanpassung vorgesehen
Erste Haushaltsanpassung von Gesetzgebungskommission gutgeheißen – Änderungsantrag von Landeshauptmann Kompatscher sieht mehr Geldmittel für Kollektivvertragsverhandlungen und Inflationsanpassung vor
BOZEN (LPA). Das Land kann durch Mehreinnahmen, IRPEF-Rückvergütungen vom Staat und DANC-Mitteln über rund 408 Millionen Euro an zusätzlichen Haushaltsgeldern für den Zeitraum 2026-28 verfügen. Die Aufteilung der Mittel wurde am 23. März im zuständigen Gesetzgebungsausschuss des Landtages gutgeheißen.
Ein Teil der zusätzlichen Geldmittel wird auf Antrag von Landeshauptmann und Finanzlandesrat Arno Kompatscher dem Kapitel für die Kollektivvertragsverhandlungen hinzugefügt, für das Jahr 2026 sind damit zusätzlich 25 Millionen, für 2027 50 Millionen und für 2028 75 Millionen für den bereichsübergreifenden Kollektivvertrag vorgesehen. "Mit diesen Mitteln sind die Voraussetzungen geschaffen, Inflationsanpassungen parallel zur Inflationsentwicklung vorzunehmen", betont der Landeshauptmann. Bisher wurden Inflationsanpassungen erst nachträglich mit zeitversetzten Einmalauszahlungen vorgenommen. "Mit dieser Maßnahme soll erreicht werden, dass der Kaufkraftverlust früher als bisher aufgefangen wird. Das haben wir im vergangenen Herbst versprochen und das halten wir", unterstreicht Kompatscher. Sofern der Landtag dieser Haushaltsanpassung seine Zustimmung erteilt, steht der Aufnahme von entsprechenden Verhandlungen zum bereichsübergreifenden Kollektivvertrag nichts mehr im Wege.
LPA/ck


