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9. April: Dokumentarfilm zum Thema Endometriose
Sensibilisierungskampagne des Landesbeirats für Chancengleichheit für Frauen wird fortgeführt - Filmabend mit Podiumsdiskussion im Filmclub Bozen
BOZEN (LPA). Endometriose ist eine chronische, meist schmerzhafte Erkrankung von Frauen, bei der Gewebe, das der Gärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Obwohl etwa eine von zehn Frauen im fruchtbaren Alter davon betroffen ist, vergehen vielfach Jahre bis zur richtigen Diagnose. Deshalb setzt der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen auf Information und führt die im Herbst 2025 lancierte Sensibilisierungskampagne auch heuer fort.
Das Gremium lädt am 9. April zum nächsten offiziellen Termin, und zwar zu einem Filmabend im Filmclub Bozen. Ab 17.30 Uhr wird dort der Dokumentarfilm "Nicht die Regel" gezeigt.
"Wir nehmen Frauengesundheit ernst und erheben gemeinsam die Stimme - für eine Medizin, die Schmerzen von Frauen wahrnimmt, statt sie zu psychologisieren, denn Endometriose ist nicht 'nur ein Frauenthema', sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Und zwar für eine Politik, die Frauengesundheit als Menschenrecht finanziert; für eine Gesellschaft, die Menstruation nicht als Makel, sondern als Teil des Menschseins begreift; für die Betroffenen, damit sie ein möglichst schmerzfreies Leben führen können und unterstützt werden", erklärt Ulrike Oberhammer, die Präsidentin des Beirats für Chancengleichheit für Frauen.
Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion vorgesehen, an der der Primar der Gynäkologie des Krankenhauses Bozen Martin Steinkasserer, die Präsidentin des Endometriose-Vereins NoiConVoi Miriam Leopizzi und Sara Critelli, eine Betroffene, teilnehmen.
LPA/red/pir


